Vereinigung
Christlicher Unternehmer
der Schweiz
Respekt - Fairness - Verantwortung

Berichte

Weihnachtsanlass

Zum Weihnachtsanlass lud uns Pfarrer Felix Büchi in seine Stadtpfarrkirche St. Johann ein. Seinen besinnlichen Worten hörten 65 VCU Mitglieder mit Begleitung zu.
Bevor Pfarrer Felix Büchi seinen Wortgottesdienst begann, richtete unsere Präsidentin Sylvia Fontana einige Worte an uns.
Sie sprach von Loyalität. Der VCU steht für Respekt, Fairness und Verantwortung. Auch die Loyalität ist ein wichtiger Bestandteil davon. Loyalität kann man nicht kaufen oder bekommt man umsonst, Loyalität muss erarbeitet werden. Loyalität ist das gegenseitige Vertrauen. Dieses Vertrauen und die Wertschätzung, die die VCU Mitglieder ihr schenken, erfülle sie mit Stolz.
Pfarrer Felix Büchi las aus dem Lukas Evangelium vor. Wie wichtig Johannes der Täufer für uns war und ist. Die Taufe zur Vergebung der Sünden und wie er dem Herrgott den Weg bereitete.
Er erläuterte uns die Adventszeit, mit Weihnachtsmärkten und Glühwein, die Vorbereitung auf Weihnachten und die Geburt Christi. Seine Worte wurden umrahmt von sinnlichen Orgelklängen.
Er gab uns 3 Gedanken mit. Der erste Gedanke symbolisierte er mit einem Stück Eisenerz. Was glauben wir zu wissen, wie es zustande kommt. Jemand muss es entdeckt haben. Es braucht Neugierde und Glaube, damit aus einem Stück Eisenerz brauchbare Dinge hergestellt werden können.
Zum zweiten Gedanken zeigte er uns eine Schraube. Ohne Schraube gibt es keine Eisenbahn, kein Schiff usw. Die Schraube verbindet. Menschen werden zusammengeführt. Wir müssen nicht etwas entdecken, aber neugierig sein.
Mit den Eisentabletten versinnbildlicht er den dritten Gedanken. Wie komplex die Welt, der Mensch ist. Man nimmt es erst wahr, wenn es fehlt. Man soll offen und würdig sein, entdecken und ergründen, was einem fehlt. Das wünscht uns Gott.
Nach diesen besinnlichen Worten durften wir den Apéro, spendiert von Diana und Markus Blatter, sowie seiner Mutter im Quellenhof in Rapperswil geniessen. Herzlichen Dank den Spendern für die leckeren Häppchen und den feinen Weisswein. Unsere Präsidentin nutzte die Gelegenheit und stellte uns Anna Bopp die neue Geschäftsstellenleiterin VCU Schweiz vor. Anna Bopp ist Mitglied beim VCU Region Aargau/Solothurn. Ein grosses Dankeschön richtete Sylvia Fontana an Beatrice Bätschmann. Beatrice hat über die Jahre hinweg die Anmeldungen bearbeitet und dafür gesorgt, dass jeder sein gewünschtes Essen bekommen hat. Die Anmeldungen werden neu nur noch elektronisch erfolgen. Marie-Rose von Aarburg Gmür wird die Anmeldungen anschliessend weiterverarbeiten.
Zum Schluss ehrte unser Zentralpräsident Rainer Bätschmann Sylvia Fontana, ihren unermüdlichen Einsatz und die grosse Verbundenheit zum Verein. Gibt es Regionen die kurz vor dem Aus stehen, kann der VCU Region Linth einen Zuwachs verzeichnen. Diesen Lohn gebührt zum grössten Teil unserer Präsidentin Sylvia Fontana.
Der VCU Vorstand wünscht eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neujahr.

Unternehmertum – viel Engagement und eine Prise Zufall

Gastreferent Marcel Dobler ist Unternehmer, Sportler und Politiker. Er ist Gründungsmitglied des Schweizer Unternehmens digitec AG und war während 13 Jahren dessen CEO. Seit diesem Jahr ist er Eigentümer und Verwaltungsrat von Franz Carl Weber. Nicht einmal 40 Jahre alt und schon so viel erreicht. Was ist sein Erfolgsrezept, was treibt ihn an, was motiviert ihn? Dies wollten 42 interessierte VCU Mitgliederinnen und Mitglieder näher erläutert haben. Dieser Anlass war für das breite Publikum gedacht. Leider blieb der Ansturm aus.
Bevor wir den Worten von Marcel Dobler lauschten, wurden wir von der HSR Küche mit einem feinen Nachtessen verwöhnt.
Pünktlich um 19:30 fanden wir uns im Hörsaal ein. Marcel Dobler ist verheiratet und hat 2 Kinder. Er schloss eine Lehre als Elektroniker mit Berufsmatura ab. Nach seinem Militärdienst begann er sein Studium als Informatiker an der HSR, welches er später abbrach. Schon in seinen jungen Jahren war er begeistert von Computerspielen. Um sein Hobby finanzieren zu können, hatte er für andere die PCs zusammengebaut, eingerichtet und repariert. Noch am Anfang seines Studiums gründete er mit seinem «Gamekollegen» das Unternehmen digitec (digitale Technik). Sie richteten ihr Unternehmen auf den Online- und Direktverkauf aus. Diese Strategie war ein voller Erfolg. Bereits schon im ersten Jahr mussten sie aus Platzmangel dreimal umziehen. 2006 eröffneten sie ihr erstes Ladengeschäft in Zürich. Danach folgte ein Showroom dem Anderen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor in der digitalen Welt war und ist die Logistik. 2009 bot sich die Gelegenheit ein leerstehendes Fabrikgebäude in Wohlen zu mieten. Dies ermöglicht dem aufstrebenden Unternehmen die Verfügbarkeit zu gewährleisten. In seinem letzten Jahr als CEO und Mitinhaber erwirtschaftete digitec CHF 40 Mio. pro Monat.
2006 liefen die Geschäfte so gut, dass er sich aus dem operativen Geschäft teils zurückziehen und dem Sport widmen konnte. Zitat Marcel Dobler «wenn man überall gut ist, jedoch nirgends zu den Besten gehört, wird man Mehrkämpfer». So wurde er dann in diesen Disziplinen auch Schweizermeister. Später holte er sich im 4er Bob mehrmals den Titel. Sein Moto «Vision und Ziele immer vor den Augen halten».
Nach dem Firmenverkauf suchte er sich eine neue Herausforderung und entschied sich für die Politik. Da er Zeit und Geld hatte, wollte er nicht den klassischen Weg gehen und konnte sich seinen Bekanntheitsgrad kaufen. Wie er selber sagt, liegen von seinen 30 Tausend Jasskarten heute noch 15 Tausend in seinem Keller. 2015 wurde er in den Nationalrat für die FDP gewählt.
Das Spielwarengeschäft Franz Carl Weber suchte schon seit längerem nach Investoren. Mit Marcel Dobler wurden sie dann fündig. Gemeinsam mit einem Spielzeughersteller und einem Verkaufsprofi will er FCW wieder auf die Erfolgsspur zurückbringen. Bei dieser nicht ganz leichten Aufgabe können Beziehungen aus der Politik sehr nützlich sein.
Im Anschluss wurden viele politische Fragen auf die kommenden Bundesratswahlen gestellt. Marcel Dobler hat sich auch sehr offen dazu geäussert.
Auch beim Apéro stellte sich Marcel Dobler für weitere Fragen zur Verfügung. Der Apéro wurde von Cornelia Heggli, Robert Hartmann und Martin Halef spendiert. Herzlichen Dank euch allen.

Chancen und Herausforderungen des Werkplatzes Schweiz

Kaum ein anderer kennt den Werkplatz Schweiz besser als unser Swissmen Präsident Hans Hess. Er ist Vize-Präsident vom Schweizer Wirtschaftsverband economiesuisse, Verwaltungsrat in börsenkotierten Firmen und hat sein eigenes Unternehmen.
Ein Referat von einer solchen Kapazität wollten 47 UnternehmerInnen und Mitglieder, sowie Gäste der VCU Regionalgruppe Linth nicht entgehen lassen und folgten der Einladung ins Seedamm Plaza.
Vor dem Referat durften wir einen feinen Apero von der Familie Fontana geniessen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank auch an die Eltern von Sylvia Fontana.
Hans Hess referierte über die Themen, aktuelle Lage, Handlungsfelder, Digitalisierung und politische Rahmenbedingungen.
Die MEM-Industrie beschäftigte 2017 320'000 MitarbeiterInnen und erzielte einen Umsatz von 84 Mia. CHF. Knapp 80% der Güter werden exportiert wovon 60% in die EU. Hans Hess bemerkte, dass die grössten Absatzmärkte im Süddeutschenraum und in der Lombardei sind. Nach dem Frankenschock am 15. Januar 2015 hat sich die MEM-Industrie wieder gut erholt. Der Wechselkurs von rund 1.15 CHF/€ und die hohe Auslastung werden die Margen weiter stärken. Glaubt man den Worten von Hans Hess zählt die MEM-Industrie auch in 10 Jahren noch 300'000 Beschäftigte. Sorgen bereiten die politischen Krisen (Italien & Türkei) und der weltweite Handelskrieg.
Wichtige Handlungsfelder sieht er in der Anpassungsfähigkeit, der Innovation, Flexibilität, Kundenbindung und der Differenzierung / Spezialisierung. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, braucht es gute Fachkräfte. Schnelle Veränderungen am Arbeitsmarkt bedingt flexible Ausbildungssysteme und MitarbeiterInnen. Die Swissmem startet im nächsten Jahr ein Pilotprojekt MEM Passerelle 4.0 Umschulung für Erwachsene von einem bisherigen Beruf in einen neuen Beruf. Passerelle 4.0 ist eine duale Bildung (Schule & Praxis) und ist für Berufsleute zwischen 35 und 55 Jahren gedacht.
Industrie 4.0 ist ein Schlüsselfaktor der Digitalisierung. Selbststeuernde Prozesse und Automatisierung sind die Erfolgsfaktoren der Industrie 4.0. Das Vernetzen der Prozesse und Abläufe verlangt jedoch viel Mut und Vertrauen von den Unternehmern in das Netzwerk. Es braucht eine Kultur der Neugierde, der Offenheit und der Innovationsbereitschaft.
Für gute Rahmenbedingen müssen alle daran arbeiten. Mit neuen und guten Freihandelsabkommen gewährt die Politik der Industrie in neue Märkte vorzudringen und auszubauen. Mit weniger Bürokratie und tiefen Steuern stärkt die Politik den Werkplatz Schweiz.
Der Schlusssatz von Hans Hess lautete "die Schweiz hat eine bessere Ausgangslage als viele andere Länder – nutzen wir sie und packen die Themen gemeinsam an".
Die Fragerunde nach seiner Präsentation wurde rege genutzt. Zu den Handelszöllen und Digitalisierung wollten einige vertiefte Informationen. Auch das Pilotprojekt MEM Passerelle 4.0 stoss auf grosses Interesse.
Beim feinen Nachtessen wurden an den Tischen noch aktiv weiter diskutiert. Sind wir doch alle auf irgendeine Art und Weise direkt oder indirekt mit dem Thema konfrontiert.

Wenn in Europa die Lichter ausgehen

Zu diesem spannenden Thema haben sich 45 Personen eingeschrieben. Um 18:30 fanden sich die Interessenten zum Apero auf der Terrasse im Restaurant Bad am See in Schmerikon ein. Wir genossen den feinen Wein beim schönen und warmen Herbstabend. Der Apero wurde von Getrud und Beda Steiner spendiert, die ferienhalber nicht anwesend waren. Vielen Dank euch beiden für den edlen Tropfen.
Nun waren wir gespannt, was uns der ehemalige Berufsoffizier und promovierte Historiker Daniel Lätsch zum Thema «wenn über Europa die Lichter ausgehen» vorträgt.
Er erzählte uns vom Beginn des 1. und 2. Weltkriegs und die technologischen Fortschritte, welche durch die Kriege entwickelt wurden. Den Einsatz von den konventionellen Streitkräften bis hin zum Cyber-Angriff. Er zeigte auf, wie verletzlich wir sind. Durch die Vernetzung sind wir zum Teil den Hackern ausgeliefert. Was ist, wenn fremde Personen in unser Privatleben eingreifen, uns im eigenen Haus einsperren, die Heizung hochschrauben, unser Auto steuern usw. Ein anderes Szenario, was geschieht, wenn der Strom ausfällt. Nach 24 Stunden hätten wir einen wirtschaftlichen Einbruch, der Notbetrieb im Spital funktioniert nicht mehr, kein Zahlungsverkehr ist möglich, Warenhäuser sind geschlossen, keine Verkehrsmittel sind in Betrieb. Nach 5 Tagen hätten wir einen gesellschaftlichen Zusammenbruch, mit Plünderungen, Überfällen und Krawallen. Durch die Globalisierung machen wir uns von anderen Staaten in der Energieversorgung abhängig. Hybride Kriege entstehen, Wirtschaftskrieg, Cyberkriminalität und Informationskrieg sind die neuen Formen der Kriegsführung. Und wenn wir beachten, welches die globalen Players (Trump, Putin, Erdogan, Kim jong-un und Xi Jinping) auf unserer Erde sind, können wir nur mit einer gut ausgerüsteten Armee, intakten Nachrichtendienst und gut aufgestellter Polizei Innen- und Aussenpolitisch teilweise entgegenwirken.
Mit seinem Vortrag hat Daniel Lätsch die Aufmerksamkeit aller erzeugt. So war dann die Fragerunde auch sehr angeregt und musste aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abgebrochen werden.
Anschliessend wartete ein feines Fischmenu und für die Vegetarier ein gut mundender Gemüsegratin auf uns. Beim Nachtessen wurde dann noch rege weiter diskutiert.

Das mittelalterliche Pompeji der Ostschweiz

Auf diese Ansage folgten 49 VCU Mitgliederinnen und Mitglieder. Kantonsarchäologe Dr. Martin Schindler führte uns durch die Zeit vom 13ten Jahrhundert wo die Habsburger die Stadt Weesen gründeten und als Zollstation und Umschlagplatz mit Hafen nutzten.
Schon bei den Grabungsarbeiten im Zusammenhang der Lintharbeiten anfangs 19. Jahrhundert stiessen die Arbeiter auf Mauern aus der alten Stadt. Während einzelne Personen weitere lokale Entdeckungen überlieferten, dauert es bis ins 1978, bis die erste grossflächige archäologische Grabungen der neuen Umfahrungsstrasse beim Hotel Bahnhof stattfand. Im Winterhalbjahr 2006/2007 fand eine grosse Ausgrabung statt, welche neben der mittelalterlichen Stadt auch das bislang unbekannte spätrömische Kastell zu Tage brachte.
Nach dieser Einleitung folgten wir Martin Schindler zur Ausgrabungsstätte im Staadpark zur ehemaligen Stadtmauer. Seit 1280 besass Weesen eine Stadtmauer. Der Mauerbau, an dem sich vermutlich auch die Anwohner beteiligen mussten, erfolgte in mehreren Teilstücken. Die stadtseitigen Wohnhäuser wurden direkt gegen die Mauer gestellt, waren teilweise sogar mit dieser im Verband und damit gleichzeitig errichtet worden. Gedanklich schwelgten wir in dieser Zeit und konnten die Erzählungen von Martin Schindler gut nachvollziehen. Am 09. April 1388 kam es bei Näfels zur Schlacht bei der die Habsburger eine Niederlage erleiden mussten und zurückgedrängt wurden. Aus Furcht vor den Eidgenossen flüchtet die Bevölkerung von Weesen nach Amden und die Stadt wird verwüstet und ging in Flammen auf.
Anschliessend stand der Besuch im Ortsmuseum an, wo wir mit einem Glas Wasser begrüsst wurden und einer kurzen Einleitung durch Dr. Martin Schindler einzelne Requisiten von der damaligen Zeit bewundern konnten. Mit herzlichem Dank und einem Geschenk verabschiedete Sylvia Fontana Dr. Martin Schindler.
Bei herrlichen Temperaturen konnten wir den Apero, spendiert von Elisabeth und Reto Battaglia, draussen vor der Fischerstube in Weesen einnehmen. In der Fischerstube wurden wir von Frese’s Kochkünsten verwöhnt. Im schönen Ambiente der Fischerstube konnten wir das zauberhafte Fischmenü oder Vegetarier Menü geniessen.

Betriebsbesichtigung Eugster / Frismag

Die Eugster / Frismag AG ist Partner von vielen bekannten Markenanbietern von Kaffeemaschinen auf der ganzen Welt. Sie sind Entwickler und Hersteller von Maschinen und Geräten.

An fünf verschiedenen Produktionsstandorten, davon drei in der Schweiz und je einen Produktionsstandort in Portugal und China, entwickeln und bauen sie innovative Geräte nach modernsten Produktionsmethoden und auf höchstem Qualitätsniveau.
Davon wollten wir uns überzeugen lassen und fanden uns mit 36 VCU Mitgliedern am Donnerstag, den 21. Juni 2018 in Neuhaus bei Eugster Frismag ein. Wir wurden vom Betriebsleiter Urs Freuler und seinen Mitarbeitern freundlich empfangen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und Badge Übergabe ging es nicht wie gewöhnlich zuerst in die Theoriestunde, sondern gleich auf den Betriebsrundgang. Schliesslich wollten Urs Freuler und sein Team uns ihre Montage in Betrieb zeigen.
Im 1-Schichtbetrieb auf 3 Stockwerken mit bis zu 5 Montagelinien montieren rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 07:00 morgens bis 16:45 abends knapp 500 Geräte pro Tag. Dies ergibt einen jährlichen Ausstoss von ungefähr 110'000 Geräten. Die Variantenvielfalt ist sehr hoch und die Losgrössen relativ klein. Dies bedingt flexible und gut geschulte Mitarbeiter. Jeder Arbeitsplatz ist mit Arbeitsanweisungen ausgerüstet. Die Spurleiter rüsten die Linien um und führen ihre Mitarbeiter ein. Alle Geräte werden auf Hochspannung und Dichtheit geprüft. Die Endprüfung wird stichprobenartig durchgeführt.
Um die Materialverfügbarkeit sicherzustellen, verfügt die Eugster Frismag über ein Hochregallager mit 8'500 Palettenplätzen. Schliesslich müssen 6'000 – 7'000 aktive Artikel bewirtschaftet und gelagert werden.
Von den gut 260 MitarbeiterInnen in Neuhaus sind 50 in der Forschung & Entwicklung tätig. Neuentwicklungen werden gemeinsam mit dem Kunden, sowie auch im eigenen Interesse lanciert. Der Kostenrahmen für eine Neuentwicklung beträgt zwischen CHF 5 – 10 Mio.
Nach diesem hoch interessanten Betriebsrundgang gab es einen Werbefilm. Weltweit beschäftigt Eugster Frismag 3500 MitarbeiterInnen. Nebst vollautomatischen und Kapsel-Kaffeemaschinen produziert das Unternehmen nach wie vor in kleinen Mengen Eierkocher und Waffeleisen.
Nach gut einer Stunden freuten wir uns auf die Apérohäppchen und den kühlen Weisswein offeriert von Myrtha Romer. Bei schöner Witterung und warmen Temperaturen konnten wir den Apéro draussen in der Gartenwirtschaft beim Ochsen in Neuhaus einnehmen. Anschliessend verwöhnte uns das Ochsen Team mit einem feinen Roastbeef und hausgemachtem Kartoffelgratin und unsere Vegetarier mit panierten Camemberts.

Betriebsbesichtigung Brauerei Adler Schwanden

Hopfen und Malz Gott erhalts
Diesem Leitspruch folgten 33 Interessierte zur Brauerei Adler nach Schwanden. Am Donnerstag, den 17. Mai 2018 begrüsste uns der Chef und Mitinhaber Roland Oeschger persönlich. Vor dem nostalgischen Bottich, der seit 1995 durch voll automatische Kessel ersetzt wurde, erläuterte uns Roland Oeschger und der Braumeister Jörg Kambach den Brauprozess. Der Brauprozess beginnt vollautomatisch jeweils um 2 Uhr morgens . Malz und Hopfen werden nach einander in einer geheimen Rezeptur beigemischt. Es dauert 2,5 Monate bis das Bier in Flaschen oder Büchsen abgefüllt werden kann. Nach dem «Sud» gärt das Bier 6 Wochen im Schlossertank bevor es im Lagertank ausreift. Einmal wöchentlich wird in Flaschen abgefüllt. Die Abfüllanlage hat eine Leistung von 6000 Flaschen die Stunde. 95% der Flaschen werden recycelt. Als neuen Geschäftszweig lagert in den alten Gewölben seit 3 Jahren der «Glarner» Whisky. Auch wenn der Single Malt noch keinen Namen hat, haben bereits private Whisky-Liebhaber ihr Fass geordert. Der Rundgang endete im schönen und reichhaltigen Verkaufsladen, wo früher die Pferde für Biertransporte hausten. Ein Besuch lohnt sich.
Beim anschliessenden Apéro im Brauereigasthof Adler, durften wir die verschiedenen Biersorten kosten. Der Fridolin, das Dunkle und das Vrenelisgärtli, das Belgische, waren unter den männlichen Biertrinkern die Favoriten und der Adlerpfiff, das Panaché, wurde von den Frauen bevorzugt. Die Apérohäppchen und der Wein spendierten Adi und Joe Keller, herzlichen Dank.
Zum Abschluss verwöhnte uns der Koch und seine Mannschaft mit einem feinen Kalbsbraten an einer Fridolin Biersauce (logisch) und unsere Vegetarier mit einem Spargelrisotto.

Besuch der Glarner Landsgemeinde 2018

Bei herrlichem Wetter trafen wir uns am Morgen im Café Cornetto in Glarus, zwischen Regierungsgebäude und Landgemeindeplatz, bevor wir gemeinsam den Einmarsch von Regierung, Gästen und Volk in den Ring beobachteten.

Wir, das sind neben 35 VCU Mitglieder Linth auch 8 Mitglieder der VCU Aargau/Solothurn. Unsere Gäste bereicherten diesen Anlass zusätzlich.

In der Folge verschoben wir uns ins Zaunschulhaus, von wo wir aus nächster Nähe das Geschehen im Ring beobachten konnten. Nach der staatsmännischen Eröffungsrede des abtretenden Landammanns, wurden die Landleute mit folgenden Worten vereidigt:
"Wir geloben und schwören, die Verfassung und Gesetze des Bundes und des Kantons Glarus treu und wahr zu halten, des Vaterlandes Ehre, Einheit und Kraft, seine Unabhängigkeit, die Freiheit und Rechte seiner Bürger zu schützen und zu schirmen, so wahr als wir bitten, dass uns Gott helfe. "Es war ein eindrücklicher Moment, als die Landsgemeinde mit tausendfacher Stimme den Eid zum Vaterland schwörte.


Dann wurden die 14 traktandierten Geschäfte verhandelt, zu denen sich insgesamt 40 Rednerinnen und Redner äusserten. Das Wichtigste in Kürze:
• Regierungsrat Andrea Bettiga wurde zum Landammann und Regierungsrätin Marianne Lienhard zur Landestatthalterin gewählt.
• Die Gerichtsmitglieder wurden für die nächsten vier Jahre bestätigt sowie drei Vakanzen besetzt. Petra Hauser ist knapp zur Präsidentin des Obergerichts gewählt.
• Das Öffentlichkeitsprinzip wird in Kanton und Gemeinden eingeführt.Keine durchgehend asphaltierte Velowege.
• Keine Änderung des Hochwasserschutz-Gesetzes.
• Glarus führt die Pflicht zu Hundekursen ein; nachdem die entsprechende bundesrechtliche Bestimmung aufgehoben wurde.
• Düngeverbot mit alpfremdem Dünger aufgehoben
• Der kantonale Finanzausgleich verstärkt, vor allem zugunsten von Glarus Süd.
• Die Lintharena bekommt Millionen für notwendige Sanierungen und einen Ausbau.
• Den Sportbahnen von Braunwald und Elm können über eine noch zu gründende Finanzinfra AG Geldmittel für konkrete und nachhaltige Infratstrukturprojekte zur Verfügung gestellt werden.

Kommentiert wurde die Landgemeinde durch Hugo Fontana jun., welcher mit seinem Wissen rund um die Landgemeinde die Sachverhalte für uns einordnete und kommentierte. So erfuhren wir nicht nur den geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrund der Landsgemeinde, sondern erlebten auch deren politischen und demokratischen Mehrwert. dieser
Gelebte direkte Demokratie, 1:1. Wer möchte dies nicht auch?!

Wer an der Landsgemeinde teilnimmt, braucht jedoch auch Durchstehvermögen. Die Landsgemeinde 2018 endete um 13.45 und zählt damit zu einer der längeren. Mit feinen Zigerbrüt (gesponsert von Hermann Luchsinger, CEO der GESKA), Glarner Birnenbrot und Quintener Wein konnten wir uns während den Verhandlungen im Ring jedoch stärken.

Nach der Landgemeinde ging es mit einem kurzen Fussmarsch nach Ennenda, wo wir im Restaurant Trigonella das traditionelle Glarner Landgemeinde zu uns nahmen: Glarner Chalberwurst mit Kartoffelstock und Zwetschgen.

Wir durften erleben, wie auf eine ganz besondere Art und Weise direktdemokratische Rechte wahrgenommen werden. Und trotz teilweise kontroverser Voten und knappen Entscheidungen, beeindruckte, wie respektvoll und fair die Verantwortung für Land und Leute wahrgenommen wird. Fazit für uns; die 631-jährige Glarner Landsgemeinde hat eine sehr moderne Botschaft:
"Wer sich selbst in den Ring bewegt, kann vieles in Bewegung bringen. Wer selbst nachdenkt und dem Ausdruck gibt, kann andere überzeugen und einen neue Ära auslösen. Wer anwesend ist und wählt, kann mit seiner Mitwirkung einen Denkanstoss mit Signalwirkung für die ganze Schweiz geben. Gefragt ist, wer Entscheidungen fällen will."

Flyer Übersicht Landsgemeinde Glarus 2018

Jahrestagung; Bottas Bäderstadt Baden - Wie Industrie und Wellness den Wirtschaftsstandort stärken

Die von der VCU Regionalgruppe Aargau/Solothurn hervorragend organisierte Jahrestagung führte nicht nur uns, sondern über weitere 110 VCU Mitglieder nach Baden. Begrüsst von den Organisatoren wie auch dem Regierungsrat Markus Dieth ging es zu zwei spannenden Vorträgen.
Dabei wurde uns das Thema: "Bottas Bäderstadt Baden. Wie Industrie und Wellness den Wirtschaftsstandort stärken" eindrücklich dargestellt. Es braucht "Mehr als nur heisses Wasser …" meinte z.B. Thomas Lütolf, Leiter Standortmarketing der Stadt Baden. Er umriss die vergangene und zukünftige Position der Wellness-Stadt Baden.
Der international renommierte Tessiner Architekt Mario Botta, eigens aus der Südschweiz nach Baden angereist, stellte sein Projekt der neuen Bäderstadt mit sympathischen und klaren Worten, Skizzen wie auch Bilder vor. Es folgte eine Podiumsdiskussion.
Nach einem feinen Apéro riche auf der Dachterrasse - bei bestem Wetter mit Blick auf das schöne und grüne Baden - wurde die Mitgliederversammlung durchgeführt. Zentralpräsident Rainer Bätschmann stellte dabei u.a. die massgeblichen Projekte für die Zukunft vor.
Per Shuttle-Bus und einem kleine Fussmarsch ging es ins Bäderquartier zum Hotel Verenahof. Das heut marode, baufällige und seit Jahren leerstehende Hotel wurde extra für uns geöffnet. Anschaulich erläuterte uns hier Rainer Blaser, Direktor der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach und Baden, die konkreten Pläne zur Umsetzung der neuen Bäderstadt.
In mediterraner Atmosphäre im Atrium Hotel Blume klang der Tag mit einem feinen Apéro riche und bereichernden Gesprächen über die Regionen hinweg, aus. Dabei überraschte uns der Satz-Konstrukteur Simon Libsig mit tiefgründigen, lustigen und gekonnten Umgang mit der deutschen Sprache.


Mitgliederversammlung

Bei schon fast sommerlichen Temperaturen trafen wir uns im Restaurant Golfpark in Wangen/Nuolen. Nach einem Apéro, gesponsert von Christoph Baumeler, nahmen 35 VCU Mitglieder und sieben Gäste an der Mitgliederversammlung teil.
Ohne Gegenstimme wurden alle Traktanden gutgeheissen.
Dabei wurde mit grossem Applaus Cornel Blöchlinger als Vizepräsident und Roland Schwizer als PR Verantwortlicher gewählt.
Mit einer Power Point Präsentation lässt die Präsidentin das Vereinsjahr 2017 Revue passieren und mit einem Ausblick auf das kommende Jahresprogramm 2018/2019 wurde die Mitgliederversammlung beendet.

Der Abend klang mit gutem Essen und Gesprächen gemütlich aus.

Jahresbericht Präsidentin

Landsgemeinde Glarus - Einblicke in die Urform der Demokratie

Die Landsgemeinde ist in der Schweiz eine der ältesten und einfachsten Formen der direkten Demokratie. Die wahl- und stimmberechtigten Bürger eines Kantons, eines Bezirks oder eines Kreises versammeln sich an einem bestimmten Tag unter freiem Himmel, um ihre verfassungsmässigen Aufgaben zu erledigen.
Der Glarner Hugo Fontana jun. aus Niederurnen brachte uns die Glarner Landsgemeinde näher.

Die Glarner Landsgemeinde findet am ersten Maisonntag, auf dem Zaunplatz /Landsgemeindeplatz in Glarus statt.
Die Kantonsverfassung sagt: "Die Landsgemeinde ist die Versammlung der stimmberechtigten Landeeinwohner. Sie ist das oberste Organ des Kantons."
Die Landgemeinde ist noch für einige wenige Wahlen zuständig. An ihr werden Landammann und Landesstatthalter – aus dem Kreis der an der Urne gewählten Regierungsräte -, dann die Gerichtspräsidenten und die weiteren Richter gewählt. Der Landamman darf sein Amt während zwei Jahren ausüben. Zudem kennen die Glarner eine Art Altersguillotine; mit 65 haben die Regierungsräte, die Stadträte und Richter zurückzutreten.
Vor allem aber ist allein die Landgemeinde für die Gesetzgebung zuständig; der Landrat kommt keine Gesetzgebungskompetenz zu. Sie hat ihre Zustimmung zu wichtigeren Konkordaten und Verträgen zu geben. Im Weiteren befindet sie über den Steuerfuss und wichtige Sachgeschäfte. Sie "ist zuständig für Beschlüsse über alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben für den gleichen Zweck von mehr als 1 Million Franken und über alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben für den gleichen Zweck von mehr als 200'000.- Franken im Jahr" sowie "den freien Erwerb von Grundstücken als Anlage oder Vorsorge im Betrag von mehr als 5 Millionen Franken".
Grundlagen für die Verhandlung bildet das Memorial, in dem die einzelnen Geschäfte ausführlich erläutert und die Gesetzes- und Beschlussentwürfe abgedruckt sind. – Es enthält auch die Staatsrechnung und die Fondsrechnungen.
Wer sich zu einer Vorlage – zu den Wahlen darf nicht geredet, sondern nur der Name der oder des Kandidierenden gerufen werden – äussern will, begibt sich zum Landammann auf die Bühne, wo er zuerst seinen Antrag zur formulieren und ihn danach kurz zu begründen hat. Jeder Stimmberechtigten hat das Recht an der Landgemeinde "zu raten , zu mindern und zu mehren" oder modern formuliert, Anträge auf Unterstützung , Ablehnung, Verschiebung, Rückweisung oder vor allem auf Abänderung zu stellen. Dies unterscheidet die Landsgemeinde grundlegen f von den Urnenabstimmungen; es könne die Stimmberechtigen direkten Einfluss auf den Inhalt der Geschäfte nehmen, womit die Landsgemeinde einem Parlament gleichkommt.
Die Mehrheit ermittelt der Landammann durch Abschätzen. In zweifelshaften Fällen kann er die übrigen vier Mitglieder des Regierungsrates beratend beiziehen und die Mitlandleute ersuchen, sich von den Sitzen zu erheben, um die Übersicht zu verbessern. Danach entscheidet er und dies tut er, wie die Kantonsverfassung sagt, "unanfechtbar".
Eine Besonderheit bildet das Abstimmungsverfahren bei unbestrittenen Geschäften. Wird kein abweichender Antrag gestellt, gilt der Antrag des Landrates ohne Abstimmung als genehmigt. Bei Wahlen hingegen wird immer abgestimmt.
Es hat übrigens jede stimmberechtigte Person das Recht, jederzeit zuhanden der Landgemeinde Antrag zu stellen. Dieser muss vom Landrat – oder der Landgemeinde selbst – als erheblich erklärt werden.

Ein spannender Abend, welche seine Vorsetzung an der Glarner Landsgemeinde, am 6. Mai 2018 haben wird, wo wir das Gehörte vor Ort erleben werden…

Einen herzlichen Dank geht auch an Carlo Rava und Monika Gaffuri, welche den Apéro spendierten.
Danke.

China - ein Land der Gegensätze

China – ein Land der Gegensätze, Donnerstag 18.01.2018, Seedamm Plaza Pfäffikon
Die Redewendung „China – ein Land der Gegensätze“ ist in aller Munde. Aber was wissen wir wirklich über dieses riesige Land mit seinen Gegensätzen? Lic.phil. Franziska Huber hat nach ihrem Studium der allgemeinen Sprachwissenschaften und Sinologie an der Uni Zürich 7 ½ Jahre als Deutschlektorin an der Universität in Chongqing gearbeitet. Sie ist mit einem Chinesen verheiratet und hat 2 kleine Töchter. Die Region „Chongqing“ hat sage und schreibe 32 Mio. Einwohner, wobei alleine in der Stadt 8-10 Mio Einwohner leben. Wahrlich eine logistische Herausforderung, was die Versorgung all dieser Menschen betrifft.

Über 50 Mitglieder haben sich im Seedamm Plaza getroffen, um von Franziska Huber mehr über China und seine Gegensätze zu erfahren. Die Themen waren Bildung, medizinische Versorgung und Politik.
Bildung: Die akademische Bildung ist in China sehr hoch angesehen. Aber leider sind die Chancen ungleich verteilt. Die Kinder werden dort ausgebildet, wo die Eltern registriert sind. Das heisst, die Städter haben ganz andere Ausbildungs-Möglichkeiten als die Menschen auf dem Land, wo wenig gut ausgebildete Lehrer unterrichten und die Infrastrukturen fehlen. Beispiel: Bei der Pisa-Studie im 2009 und 2012, durchgeführt in der mit besten Ressourcen ausgestatteten Stadt Shanghai, haben die Chinesen in allen Kategorien den ersten Platz belegt. Im 2015 wurden 3 (immer noch reiche) Provinzen mit eingerechnet. Resultat: Platz 3. Wie wäre das Resultat bei Schülern in ländlichen Gegenden?
Schulmedizin: Der chinesische Staat hat eine grosse Leistung vollbracht: 95 % aller Einwohner haben eine Krankenversicherung, aber leider versehen mit einer Obergrenze. Wenn diese erreicht ist, müssen alle Kosten zu 100 % selbst getragen werden, was für arme Familien oft zu grossem Leid führt. Der Arztberuf ist unbeliebt, da die Arbeitsbelastung gross und der Lohn tief ist. Das wiederum führt zu Korruption. Um den Lohn aufzubessern, arbeiten Ärzte und Spitäler oft mit Händlern zusammen, die sich überhöhte Margen „redlich“ teilen.
Politik: Anfang der 80iger-Jahre wurde die 1-Kind-Politik eingeführt. Auch hier gab es Ausnahmen und Willkür. Mit Geld und Beziehungen ist fast alles möglich. Auf dem Land konnte das Gesetz eher umgangen werden als in der Stadt. Eine Zählung hat ergeben, dass nur 36 % der Familien die 1-Kind-Politik befolgten. Um die kommende Überalterung zu bremsen ist es seit dem 01.01.2016 möglich zwei Kinder zu haben. ABER, die Chinesen wollen nicht mehr. Sie haben die Vorteile einer Kleinfamilie lernen und schätzen gelernt.
Menschenrechte: Seit 1981 bis 2011 wurden 753 Mio. Menschen von Armut befreit. Es geht den Chinesen wirtschaftlich viel besser als noch vor 40 Jahren. Eine grosse Leistung, wobei der Staat immer präsent ist. Für die Überwachung von öffentlichen Gebäuden werden heute 176 Mio. Kameras eingesetzt. Bis im Jahre 2020 soll sich die Zahl verfünffachen. China hat keine eigentliche Tradition was Demokratie betrifft. Wegen der Grösse und Komplexität des Landes bezweifelt Franziska Huber, ob dieses „Land der Gegensätze“ für eine Demokratie bereit ist, respektive ob sie überhaupt funktionieren würde.
Nach all diesen spannenden Informationen von der „Schweizer-Chinesin“ Franziska Huber durften wir die sehr beliebte und köstliche chinesische Küche vom Seedamm Plaza geniessen. Wahrlich ein spannender und sympathischer Abend im Kreise der VCU-Mitglieder! Wir wünschen Franziska und ihrer Familie weiterhin gutes Gelingen und viel Glück.

Einen herzlichen Dank geht auch an Köbi und Vera Huber, welche uns an diesem Abend den Apéro spendierten.

Adventsbesinnung und Weihnachtsessen

Felix Büchi unser Vereinsgeistlicher gestaltete wiederum die Adventsbesinnung welche in der Kreuzkirche in Uznach stattfand. Anschliessend gingen wir in den Kunsthof wo wir im "Wiichäller" den Apéro und im Restaurant das feine Abendessen genossen. Sylvia Fontana liess uns auf ein spannendes VCU Jahr zurückblicken und machte uns neugierig auf die kommenden Anlässe im 2018.
Wir wünschen allen besinnliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Betriebsbesichtigung Marenco Swisshelicopter, Donnerstag 16.11.2017 in Mollis

Über 50 Mitglieder des VCU Linth versammelten sich am 16. November auf dem Flugplatz in Mollis. Sie wurden u.a. von Andreas Löwenstein, CEO der Marenco Swisshelicopter (MSH), empfangen, um den Produktionsstandort zu besichtigen. Das grosse Interesse kommt nicht von ungefähr. Marenco macht sich auf, um mit ihrem von Grund auf vollständig neu entwickelten Turbinenhelikopter SH09 den weltweiten Luftfahrtmarkt für einmotorigen Drehflügler zu erobern. MSH hat sich zum Ziel gesetzt, die modernste Maschine im Segment der Single Engine Helicopters zu entwickeln, zu produzieren und zu verkaufen. Auf dem Flugplatz Mollis fliegen bereits die ersten Prototypen. Das Projekt befindet sich in jener Phase, in der intensiv Testflüge absolviert, Zertifizierungen durchgeführt und die Serienproduktion vorbereitet wird. Die neu bezogene Montagehalle auf dem Flugplatz in Mollis war es dann auch, welche nach der interessanten Einführung durch Andreas Löwenstein besichtigt werden konnte. Viel Aufmerksamkeit hatte einer der SH90-Prototypen, der in der Montagehalle steht und derzeit intensiv analysiert und getestet wird. Dies soll sich bald ändern. MSH beabsichtigt, bereits 2019 mit der Auslieferung der ersten Serienmaschinen an Kunden zu beginnen. Zwölf fixe Kaufverträge und über 115 internationale Kaufzusagen sind schon im Haus. Vom Weltmarkt mit ca. 600 bis 700 Maschinen jährlich will man zwischen 25 bis 30% erobern.
Der Typ SH09 bietet höchste Sicherheits-, Komfort- und Leistungsstandards bei niedrigen Betriebskosten. Er kann mehr Passagiere bzw. grössere Lasten transportieren, verfügt über eine grössere Kabine, hat mehr Reichweite, ist schneller und leiser als alle seine Mitbewerber. Damit verfügt der Helikopter über eine gesteigerte Missionsfähigkeit.
Der erste in der Schweiz entwickelte und hergestellte Helikopter hebt sich nicht nur optisch ab, sondern unterscheidet sich auch in der Technik vollständig von den teilweise über 40-jährigen Grundkonstruktionen der Konkurrenz. Neben modernsten Materialien und Komponenten werden auch ganz neue Fertigungsmethoden und Prozesse für den Bau des Helikopters angewendet.
Was 1997 mit der Entwicklung eines Helikopters durch den visionären Ingenieur Martin Stucki in Pfäffikon ZH begann, wird nun unter der Führung von Andreas Löwenstein zur Marktreife gebracht. Aus der Vision wird so nun Realität. Und die Erfolgsaussichten stehen gut, um mit dem ersten Schweizer Helikopter auch wirtschaftlich erfolgreich abzuheben. Wir wünschen hierbei den Erfolg und das Glück der Tüchtigen und Mutigen.

Langlauf, ein Sport mit Zulauf

Ein wunderbarer Oktoberabend in Benken.
Genüsslich nahmen wir den Apéro, welcher von Viktor Rupf spendiert wurde, draussen auf der Terrasse des Landgasthofs Sternen ein.

Als Gastreferent bot uns dann Andreas Schaad einen spannenden, winterlichen Einblick in die Welt des Langlaufs.

Andreas Schaad war Nordisch Kombinierer (Langlauf und Skispringen).
Dreimal qualifiziert für Olympia, gewann er als Team, in Calgary Silber und in Lillehammer Bronze.
Heute führt Schaad das bekannte Langlaufgeschäft "Schaad Nordic Sports" in Studen. Studen mit seinen rund 25km gespurten Loipen wird an Spitzenzeiten von bis zu 3'000 Langläufern/Tag besucht.

Andreas Schaad zeigte uns seinen Werdegang auf.
Als sportbegeisterter Jugendlicher absolvierte er seine Ausbildung in Österreich, was ihm ermöglichte, beides zu verbinden. Diese Möglichkeit gab es damals in der Schweiz nicht.
Als Profisportler durchlebte er eine erfolgreiche Zeit. Dabei wechselte nicht nur der Sprungstil an der Schanze. Auch die ganze Langlaufausrüstung selbst wurde laufend verbessert und der Laufstil entsprechend angepasst.
Haftete früher dem Langlaufsport das Image eines Pensionierten-Sports an, so änderte sich dies mit den Erfolgen von Küttel und Dario Cologna. LLL Langläufer leben länger und andere Vorteile kamen und kommen noch immer dem Langlauf zugute.
Nach Beendigung seiner Profikarriere arbeitete Schaad im Ausland für verschiedene Langlaufhersteller bis er dann das väterliche Langlaufgeschäft in Studen übernahm.
Dieses modernisierte und vergrösserte er laufend.
Schaad gab uns einen Einblick in die Herausforderungen eines saisonalen, wetterabhängigen Geschäfts.
Langlauf ein Sport mit Zulauf…

Besten Dank Andreas Schaad und Viktor Rupf für diesen sportlich interessanten und menschlich bereichernden Abend.

horgenglarus; Möbel gebaut für die nächste Generation

Horgenglarus steht für Stuhl und Tisch aus Holz, in zeitlosem oder modernem Design, in hoher Verarbeitungsqualität, und dies seit dem Jahre 1880. Die VCU Linth hatte Gelegenheit die eindrückliche Produktion zu besichtigen. Diese befindet sich in Glarus, in Gebäuden in welchen vor sehr langer Zeit Textilien hergestellt wurden. Das Unternehmen produziert nicht nur in der Schweiz, sondern bezieht, wenn möglich, die Halbfabrikate aus der Schweiz. So kommen die benötigten Buchenstämme aus dem Schweizer Jura und werden seit Jahrzenten von der gleichen Sägerei zu Brettern verarbeitet. Die Gussteile für die Tische stammen seit jeher aus einer St. Galler Giesserei.
Die Tradition an Bewährtem festzuhalten ist auch bei der Produktion zu verfolgen. So werden die belasteten Teile des Stuhls durch Dampfbehandlung und nachträglichem Biegen in die richtige Form gepresst, so dass die Holzfasern nicht getrennt werden und das Möbel trotz schlichtem Design sehr formstabil ist. Nach dem Konturfräsen der verschiedensten Teile folgt ein detailverliebtes Nachschleifen der Holzoberflächen, welches jeder Unebenheit den Garaus macht. Nachher werden die Stühle zusammengebaut und die Oberflächen nach Wunsch versiegelt. So sind verschiedenste Farben oder aber naturbelassenes Holz möglich.
Herzlichen Dank an Marco Wenger und sein Team für den herzlichen Empfang und die Vorstellung Ihrer Manufaktur.
Ein detaillierter Rückblick ist in der Novemberausgabe des VCU Aktuell nachzulesen.
CB

Blick hinter die Kulissen des Seedamm Plaza

Das Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ ist am Obersee nicht nur bei Casinoliebhabern ein Begriff. Es hat sich einen guten Namen in den Bereichen Meeting, Seminare, Bankette sowie einer hochstehenden Gastronomie über die Region hinaus gemacht. So ist z.B. der Brunch am Sonntag im 1 Michelin Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichneten Gourmetrestaurant PUR eine Reise auch von weit her lohnenswert.
Der VCU Linth durfte am letzten Donnerstag hinter die Kulissen des Seedamm Plaza schauen. Dieses ist übrigens in den 60er Jahren nicht als Hotel, sondern als eines von zwei Ausbildungszentren der früheren PTT gebaut worden. Aus der PTT entstanden bekanntlich später die Post und die Swisscom.
Heinz Brassel, Direktor des Hotels und Hansueli Wyss, Leiter Innere Dienste führten uns durch den Gebäudekomplex, welcher neben der grossen Empfangshalle, 142 Zimmer, 40 Seminarräume in allen Grössen, 3 Restaurants, ein Wellnessbereich, Büroräumlichkeiten, ein Casino und 425 Parkplätze den Besuchern zu bieten hat. Das Hotel ist darum auch für Unternehmen, Verbände und Vereine aus Rapperswil-Jona eine wichtige Institution um grosse Anlässe durchführen zu können.
Vielen Dank den Herren für die eindrückliche Führung und das leckere Abendessen.
CB

link https://seedamm-plaza.ch

Vortrag von Markus Indermaur vom 22.6.17 zum Thema Lebensqualität im Alter

Fast 40 VCU Mitglieder und Gäste trafen sich an eindrücklicher Lage im Rest. Luegeten oberhalb Pfäffikon.
Nach einem von Jean Daniel und Iris Dulex spendierten Apéro referierte Herr Indermaur vor interessiertem Publikum.
Markus Indermaur gründete mit seiner Frau Iris Alig Indermaur die private Spitex "Casa Cura Plus" in Bäch. Diese private Spitex-Organisation beschäftigt 14 Mitarbeitende und bietet Spital externe Hilfe bei der Pflege und Betreuung von Menschen – ob jung oder alt- zu Hause an. Viele Menschen oder auch deren Angehörige sind mit den alltäglichen Dingen überfordert. Sie erhalten dank der Spitex die nötige Hilfe. Die demographische Entwicklung, die hohen Kosten für Heimaufenthalte wie auch die verkürzte Aufenthaltsdauer im Spital, aber auch der Wunsch nach Selbstbestimmung, Leben in den eigenen vier Wänden und das Streben nach Lebensqualität und Sicherheit auch bei Einschränkungen, lässt die Spitex unverzichtbar werden. Markus Indermaur informierte über die Entstehungsgeschichte von Casa Cura Plus und die kundenorientierten Spitex Dienstleistungen rund um den Zürichsee. Fragen aus dem Publikum wurden umfassend beantwortet. Ein gemeinsames feines Nachtessen mit einem wunderbaren Sonnenuntergang rundeten den Anlass im Restaurant Luegeten ab.

„Beruf/Berufung“ Besichtigung fontana & fontana vom 27.03 2017

Unsere neue Präsidentin Sylvia Fontana lud uns zu einer eindrücklichen Betriebsbesichtigung in den eigenen Familienbetrieb der fontana & fontana Werkstätten für Malerei in Rapperswil-Jona ein. Dem Besucher der Firma wird schnell klar, dass Malerbetrieb nicht gleich Malerbetrieb ist. Die Fontanas haben sich auf anspruchsvolle Aufgaben spezialisiert. Nach einem Apéro und der Einführung durch Sylvia Fontana machten wir uns auf den Rundgang. Mitglieder der Familie und Mitarbeiter gewährten uns einen Einblick ins tägliche Schaffen. Mit rund 80 Mitarbeitenden wird die farbliche Oberflächenbearbeitung abgedeckt. Ob im historischen Bereich, bei modernen Oberflächengestaltungen, im Unterhalts-und Renovationsbereich oder bei der hochwertigen Veredelung von Industrieprodukten. Eindrücklich ist neben dem Vergolden von Werkstücken, dem Beschichten von kleinsten Kunststoffteilen für die Industrie auch die Imitation von diversen Holzarten mit Hilfe von Farbe. Um die Beste Lösung für den Kunden zu finden, steht bei fontana & fontana am Anfang vielfach eine Situationsanalyse. Diese zeigt z.B. auf, welche Werte an einer alten Mauer oder Decke unter weisser Farbe schlummern. So können wertvolle Bilder aus vergangener Zeit reaktiviert werden.
Solch einer spezialisiert Firma welche mit motivierten Menschen erfolgreich Einzel- und Gesamtlösungen anbieten kann, steckt ein längerer Entwicklungsweg dahinter.
Die Basis bildete 1964 die „Malermeister-Betriebs-Fachschule MBF“ welche aus Mangel an umfassender und systematischer Meisterausbildung gegründet wurde. Um den entsprechendem Praxisbezug garantieren zu können, wurde gleichzeitig vor Ort ein Malergeschäft eröffnet.
Vielen Dank Sylvia für die sympathische Einladung.
CB

Mitgliederversammlung vom 16. März 2017 im Sternen in Benken

Nach einem von Irmgard und Wilfried Oesch gestifteten feinen Apéro im Freien genossen 54 Besucher einen feinen Znacht.

Die anschliessende Mitgliederversammlung stand im Zeichen der Ablösung des Regionalpräsidiums. Nach einer 3 jährigen Amtszeit übergab Rainer Bätschmann den Stab erstmals in der Geschichte der Regionalgruppe Linth einer Frau. Mit Sylvia Fontana übernimmt eine tüchtige junge Führungsfrau das Steuer. Der abtretende Präsident Rainer Bätschmann wurde mit einem riesigen Geschenkkorb und einer Laudatio durch die neue Präsidentin mit Applaus verabschiedet.
Mit einer Diashow über die vergangenen drei Vereinsjahre klang der Abend gemütlich aus.

Jahresbericht Präsident

Besichtigung Bäckereimuseum Wick vom 16. Februar 2017

Nach einem feinen Apéro gestiftet von Robi Hartmann lauschte eine grössere Gruppe der VCU Regionalgruppe den witzigen Erklärungen von Museumsgründer Karl Wick. Erinnerungen an frühere Zeiten wurden geweckt. Nach einem ausgezeichneten Nachtessen wurde die Gelegenheit genutzt, das riesige Museum genauer unter die Lupe zu nehmen. Es blieb auch ausreichend Zeit, interessante Gespräche zu führen und Freundschaften zu vertiefen.

Talkrunde mit den beiden Unternehmern Karl und Mathias Müller vom 19.1.17

„Der Schuhmacher Gottes“ titelte der Blick im letzten Jahr von unserem Referenten Karl Müller. Er und sein Sohn Mathias Müller erzählten über Ihre Erfahrungen als Unternehmer.
Karl Müller ist ein Stehaufmännchen. Nach seinem Maschinenbaustudium an der ETH Zürich geht er nach Südkorea um weiter zu studieren. Infolge Unruhen wurden die Universitäten geschlossen und Müller machte sich auf die Suche nach Betätigungsfeldern. Er findet eine Marktlücke und gründet seine erste Firma, die Schweizer Spezialitäten für Hotels importiert. In den folgenden Jahren baut er 12 Unternehmen in Korea auf. Alle Bereiche, an die er Hand anlegt, werden zum Goldesel. Der Preis für seinen Erfolg trifft ihn schwer, denn er brennt aus. Um wieder gesund zu werden, verkauft Karl Müller 1990 alle Firmen und kehrt in die Schweiz an den Bodensee zurück. Er kauft einen Bauernhof und wird 10 Jahre lang Selbstversorger. In dieser Zeit errichtet er ein privates Drogenheim als ‚non-Profit‘-Organisation. Nach 3 Jahren geht ihm aber das Geld aus und Müller beginnt als Marktfahrer an Wochenmärkten zu arbeiten.
In Korea entdeckte er die positiven Eigenschaften des Lehmbodens. So empfängt er die Idee des MBT als Geschenk des Himmels. Im Jahr 1997 bringt Müller den MBT Schuh auf den Markt. Der Abrollschuh bewährt sich therapeutisch, und wird heute weltweit von über 100 Schuhherstellern kopiert.
Karl Müller forscht weiter, wie er das angenehme Reisfeldgefühl noch besser imitieren kann. Die weich-elastische Sohle hätte eigentlich die nächste MBT Generation werden sollen. Weil seine Minderheits-Partner aber bei der runden Sohle bleiben wollten, trennte man sich 2006 in gutem Einvernehmen. Aus der Weiterentwicklung entsteht die neue Marke kyBoot im Jahre 2007. Trotz Erfolg steht für Müller nicht das Geldverdienen im Vordergrund, sondern sieht in seinem Tun als Unternehmer eine Berufung welche Ihm Gott mit auf den Weg gab. Dies ist auch der Grund weshalb die Kybun AG in eine Stiftung eingebettet ist, mit dem Stiftungszweck das Unternehmen konsequent nach biblischen Prinzipien zu führen.

Wie sein Vater hat auch Mathias in jungen Jahren Erfahrungen als Unternehmer gesammelt. Mit seinem Modelabel „Royal Sunday“ startete Mathias durch. „Be your own designer“ umschrieb er sein Konzept. Müller präsentierte seinen Kunden das Basismodell eines Kleidungsstücks – diese konnten es dann den eigenen Wünschen anpassen und kamen so zu einem Unikat. Promis wie Christian Ronaldo, Sergio Ramos, Granit Xhaka und Breel Embolo gehörten zu seinen Kunden. Vor rund einem Jahr wurde die Produktion eingestellt, da die Fixkosten gegenüber dem Umsatz zu hoch waren. Mathias Müller blickt dennoch mit Stolz auf sein Werk zurück und gibt sich auch selbstkritisch: „Rückblickend hätte ich das Unternehmen viel kleiner aufbauen sollen.“ Mathias unterstützt zurzeit sein Vater bei der Ausgestaltung von neuen kyBoot Modellen, damit das Aussehen der Schuhe der Funktion ebenbürtig wird.
CB

Adventsbesinnung mit Mitglied Felix Büchi

Am letzten Anlass des Jahres 2016, trafen sich die Mitglieder und Gäste des VCU Linth in der kath. Kirche St. Johann, in der Altstadt von Rapperswil zum kurzen Adventsgottesdienst. Unser Mitglied und Pfarrer von Rapperswil-Jona Felix Büchi, nahm Bezug auf einige Figuren der Kirche St. Johann. So zum Beispiel Anna, die Mutter von Maria, welche mit Jesus auf den Armen abgebildet ist. Vielen Dank Felix für die besinnlichen Momente.
Anschliessend fand im Restaurant Quellenhof der Apéro statt, gespendet von Edi und Helen Güntensperger. Auch euch vielen Dank.
Nach einem Jahresrückblick, präsentiert von Präsident Rainer Bätschmann, genossen die Teilnehmer in gemütlicher Runde das leckere Abendessen.
CB

Vortrag vom 17.11.16 von Bruno Schlegel "Beethoven - Ein ertaubtes Genie"

Nach dem feinen Essen im Restaurant Krone in Uznach, brachte uns Herr Bruno Schlegel anhand von Ludwig van Beethovens Leben und Gehörverlust die verschiedenen Arten der Hörbeeinträchtigung näher. Er führte aus, welche medizinischen und technischen Möglichkeiten damals und heute zur Verfügung stehen, um diese zu korrigieren. Bruno Schlegel ist ehemaliger Direktor der St. Galler Sprachheilschule und aktueller Präsident von Sonos (Schweizerischer Verband für Gehörlosen-und Hörgeschädigten-Organisationen)
Damals vermochte nur die Genialität des Komponisten den Verlust des Hörens zu kompensieren. Heute sind es die genialen Erfindungen und deren optimaler Einsatz, welche dem Gehörbeeinträchtigten möglichst reale Töne zurückbringen. Deshalb ist es heute nicht mehr ratsam sich mit einem Hörverlust abzufinden und so Lebensqualität einzubüssen. Im Kindesalter kann eine Beeinträchtigung eine erschwerte Aufnahme von Wissen und Bildung von Fähigkeiten bedeuten, im Alter bedeutet es meistens eine gesellschaftliche Isolation. Um dies zu verhindern, müssen Beeinträchtigungen am Gehör möglichst früh erkannt und korrigiert werden.
Vielen Dank für den interessanten Vortag und die veranschaulichten Hörbeispiele.
CB


Betriebsbesichtigung Firma Graf + Cie AG in Rapperswil Jona

Am 15. September hatte die Regionalgruppe Linth das besondere Vergnügen bei der Firma Graf die Produktion zu besichtigen. Seit 1917 stellt Graf innovative Ganzstahlgarnituren für Walzenkarden, Krempeln und Kämme für Kämmmaschinen her. Diese werden weltweit gebraucht um Baumwollfasern in Maschinen zu ordnen und zusammenzufassen, damit diese auf einer Spinnmaschine gezwirnt werden können. Die zur Rieter Gruppe gehörende Unternehmung ist führend in Ihrem Fachgebiet. Dank dem Know How der Mitarbeiter und der daraus resultierenden hohen Fertigungsqualität setzt das Unternehmen trotz Frankenstärke auf den Produktionsstandort Schweiz.
CB

Vortrag Dr. Jürg Wyrsch "Linthebene"

Dr. Jürg Wyrsch, hauptberuflich Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Tuggen, ist ein herausragender Kenner des Linthgebiets. Mit einem spannenden Vortrag zeigte er uns die Geschichte der grossen Ebene und seinen Siedlungen auf. Zuerst durch einen See bedeckt, später durch die Linth beflutet, schlussendlich durch einen Kanal meliorierbar gemacht, hatte das Land zwischen Walen- und Zürichsee immer eine besondere Bedeutung. Land und Leute wurden zusätzlich durch die Einflüsse der Römer, Alemannen, die christlichen Missionare Columban und Gallus sowie den Fürsten, Habsburgern und Eidgenossen geprägt. Im 2. Weltkrieg als Verteidigungslinie gebraucht, wird die Linthebene bis heute landwirtschaftlich genutzt.
CB

Besichtigung Schieferbergwerk in Engi wegen Unwetter abgesagt

Der Kanton Glarus empfahl der Bevölkerung, am Donnerstag, 16.6.16 gegen Abend und in der Nacht sich nicht in der Nähe von Bächen und Flüssen aufzuhalten. Herr Jürg Walcher von der Fachstelle Naturgewalt des Kanton Glarus wies bei einer telefonischen Rückfrage auf die Gefahr von Murggängen in den Seitentälern hin. Deshalb wurde die Besichtigung des Schieferbergwerkes in Engi abgesagt und die angemeldeten Mitglieder trafen sich zu einem gemütlichen Nachtessen im Hotel Glarnerhof in Glarus. Mit interessanten Gesprächen konnte die Geselligkeit im VCU gepflegt werden.

Wir hoffen, die Besichtigung in Engi im 2017 nachholen zu können. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Unwetterwarnung im Glarnerland

Öffentlicher Vortrag "Christenverfolgung im Nahen Osten" vom 19.5.16

Jeden Tag hören wir von flüchtenden Menschen aus dem Nahen Osten, welche offensichtlich der Terrorherrschaft des Islamischen Staats entfliehen. Wenig bekannt ist aber, dass Minderheiten wie die Christen im Nahen Osten überdurchschnittlich darunter leiden. Es herrscht ein Exodus von noch nie dagewesenem Ausmass. Die Wiege der Christenheit droht von den Christen entleert zu werden.

Die VCU (Vereinigung Christlicher Unternehmer) Linth lud am 19. Mai zur öffentlichen Informationsveranstaltung ins Restaurant Kreuz in Jona ein. Martin Halef, Mitglied VCU Linth, und Adrian Hartmann von der Christian Solidarity International (CSI) referierten vor 90 Zuhörern zur aktuellen Situation der Christenverfolgung im Nahen Osten.

Martin Halef, lic.rer.pol., spricht von einer Tragödie. Der 51 Jährige ist Mitglied der Syrisch Orthodoxen Kirche und Vorstandsmitglied der Föderation der Aramäer in der Schweiz. Er lebt seit 1973 in der Schweiz und kommt ursprünglich aus dem Tur Abdin, einem Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien. Die Anzahl der Christen im Nahen Osten hat sich von ca. 15 Mio. im Jahr 2003 auf 7.6 Mio. im Jahr 2014 reduziert. Die Zahlen bis 2016 dürften noch viel tiefer ausfallen, so tief, dass vom Aussterben des Christentums im Orient gesprochen werden muss. Die Christenverfolgung ist kein neues Phänomen. Immer wieder wurden Minderheiten wie die Christen im Nahen Osten oder Eritrea und Nigeria ausgegrenzt und vertrieben. Was jedoch zurzeit im Nachgang des sogenannten „Arabischen Frühlings“ passiert, so Halef, ist vergleichbar mit dem Völkermord an den Christen (Armenier, Aramäer und Pontosgriechen) Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der Türkei. In der Zeit vor dem „Arabischen Frühling“ lebten im Nahen Osten eine Vielzahl von Religionen unter dem Schutz und der Herrschaft von Diktatoren und Despoten. In Syrien waren vor dem Bürgerkrieg etwa 10% der Bevölkerung Christen, welche in hohem Grad Religionsfreiheit genossen, beschützt durch Baschar al-Assad, dem ehemaligen Führer Syriens. Nach dem Zusammenbruch der Staatsgewalten begann die Willkür, der die Christen ausgesetzt sind. In vielen Regionen Syriens werden Christen und andere Minderheiten von Aufständischen, islamistischen Rebellen und Dschihadisten hingerichtet, ermordet, beraubt und vertrieben. Keine islamische Gruppe verschont die Christen, sagt Halef. Millionen sind zur Flucht getrieben. Der Westen als Financier des Aufstandes gegen die Diktaturen befeuert somit die Ausrottung der Christen im Nahen Osten. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Unterstützung der gestürzten Regierung durch die Russen auf viel Wohlwollen bei den orientalischen Christen stösst.
Adrian Hartmann berichtet über Schicksale der Christen vor Ort: Wie z.B. ihre Häuser mit einem arabischen N gekennzeichnet werden, das für Nasrani (Christen) steht. Wie Familien vor die Entscheidung gestellt werden, entweder zum Islam zu konvertieren, den Islamisten sehr hohe Schutzgelder zu bezahlen oder zu sterben. Oder wie Christen unter Todesgefahr mit der ganzen Familie flüchten müssen.

Wie können wir helfen, um die unerträgliche Situation der Christen im Nahen Osten zu verbessern? Als Soforthilfe schlägt Martin Halef eine Flüchtlingspolitik mit Herz und Verstand vor. Das heisst konkret: vermehrt Familien anstatt junge Männer aufnehmen; besondere Anteilnahme am Schicksal der Christen zeigen; die Kampfhandlungen einstellen, denn Gewalt erzeugt Gegengewalt; den sogenannten „Demokratisierungsprozess“ stoppen, da nur Chaos und Bürgerkrieg daraus resultieren; die Finanzierung der Islamischen Brigaden durch die USA, die Türkei, die Golfstaaten und die Saudis stoppen; leben mit dem kleineren Übel, d.h. Wiedereinsetzung von Assads Regime. Als letzte Lösung, so Halef, müssten durch die UNO Schutzzonen für Christen und andere verfolgte Minderheiten in Syrien, Irak oder anderswo errichtet werden, um ein Genozid noch zu verhindern.
CB

Vorträge Martin Halef und Adrian Hartmann

Mitgliederversammlung / Unterhaltung mit Sergio Sardella vom 17. März 2016

Erfreulicherweise wächst die Regionalgruppe Linth und konnte im letzten Jahr 11 neue Mitglieder gewinnen. Diese und andere Informationen bekamen die Teilnehmer der ordentlichen Mitgliederversammlung der VCU Linth zu hören, welche in atemberaubend kurzer Zeit von unserem Präsidenten Rainer Bätschmann durchgezogen wurde. Diese bot keinen Grund für Diskussionen, was genügend Zeit gab um sich den humoristischen Erzählungen des Sergio Sardella zu widmen. Das Motto „Früher war alles besser“ zelebrierte Sardella genüsslich mit Episoden aus seinen frühen Jahren. Dazu gehörten die alljährlich von Grosi aus Schurwolle selbergestrickten Weihnachtsgeschenken, welche mit tollen Farben und wunderbar kuscheligem Tragkomfort glänzten, oder die Campingreisen zurück nach Bella Italia mit dem viel zu engen und vollbepackten Fiat 131 welcher über den Gotthard so richtig heiss wurde.
Wir haben Tränen gelacht beim Auftritt von Sergio Sardella. Dieser tourt mit seinem dritten Programm SECONDO durch die Schweiz. Mehr Infos unter http://www.sergio-sardella.ch/index.html
CB

Jahresbericht des Präsidenten

Freiheit und Verantwortung – Ethik in der Unternehmensführung

Dr. Christoph Weber-Berg, seit 2012 Präsident des Kirchenrates der reformierten Landeskirche Aargau hat uns am 18.Februar, anlässlich seines Referates im Landgasthof Mühlebach in Altendorf zwei weit verbreitete Überzeugungen zum Thema mitgebracht:
-Eigeninteresse kann als Anreiz für tugendhaftes Verhalten dienen.
-Die wichtigste Verantwortung des Managements eines Unternehmens für die Gesellschaft ist, Profit zu erwirtschaften.

Der ersten Überzeugung entgegnet er, dass Tugend keine Funktion des persönlichen Eigeninteresses sei, sondern die Folge einer verantwortlichen Entscheidung, die von einem freien Individuum getroffen wird. Zur zweiten Überzeugung fügt er an; das Hauptziel wirtschaftlicher Aktivität, und damit die wichtigste Verantwortung des Managements gegenüber der Gesellschaft sei, gesellschaftlichen Wert zu schaffen wie Lebensqualität, Wohlfahrt, Nachhaltige Entwicklung und Gemeinwohl. Profit soll nicht Hauptziel wirtschaftlicher Aktivität sein, sondern ein Indikator für wirtschaftliche Effizienz.

Echte Tugend gründe nicht im Profitstreben oder im Verlangen, sich geistlich-spirituell zu entwickeln. Echte Tugend sei gelebter Glaube.
Ein glaubender Mensch glaube nicht an Gott, damit er dereinst in den Himmel komme. Er sei gewiss, dass der Himmel ihm verheissen ist: Gott glaube an ihn!
Er lebe seine Tugenden, weil er frei ist, Verantwortung zu tragen.

Vielen Dank dem Referenten für die bereichernden Gedankenimpulse.
CB

Vortrag vom 21. Januar 2016 mit Dr. Rolf Maibach über das Spitalprojekt in Haiti

Rolf Maibach ist ein spannender Erzähler. Der Schweizer des Jahres 2010 war am 21. Januar 2016 Gast bei der VCU Regionalgruppe Linth und berichtete über das Albert Schweitzer Spital in Haiiti. Der Referent fesselte seine Zuhörer mit eindrücklichen Bildern und spannenden Erlebnissen aus dem Spitalalltag. Im Einzugsgebiet leben 350'000 lebensfrohe Menschen, welche vor Ort im HÔPITAL ALBERT SCHWEITZER (H.A.S.)medizinisch versorgt werden. Dieses befindet sich in Deschapelles in Zentralhaiti. 13 medizinische Aussenstellen für die Erstversorgung - eigene und von anderen Hilfsorganisationen - sind im Artibonite Tal verteilt, um das Hauptspital zu unterstützen.
Sehr bewegend schilderte der Referent die schrecklichen Folgen des grossen Erdbebens vom Januar 2010 und die eindrückliche Hilfe vor Ort. Über 1300 Menschen wurden im H.A.S. medizinisch versorgt. 80 Ärzte aus vielen verschiedenen Ländern leisteten als Volontäre wertvolle Unterstützung. U.a. wurde eine Prothesenwerkstatt aufgebaut. Dort wurden pro Woche bis 40 neue Prothesen hergestellt. Die grösste Prothesenwerkstätte der westlichen Welt!

Was sind die wichtigsten Elemente für eine erfolgreiche Entwicklungshilfe? Rolf Maibach betonte immer wieder, wie ihm eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig ist. Darunter versteht der Referent: Respekt, Bescheidenheit, Entschlossenheit, Humor und Liebe.

Zitat:
Gang zu de Mänsche
Läb zäme mit ihne
Lern vo ihne
Heb si gern
Hilf ihne
Plan mit ihne
Fang det a wo ihres Wüsse stoht
Bau uf dem uf wo si händ

Ganz herzlichen Dank für diese bereichernde Erweiterung unseres Lebenshorizontes!

http://www.hopitalalbertschweitzer.org/spenden.html

Adventsanlass vom 10. Dezember 2015

Unser Mitglied Felix Büchi gestaltete zum Abschluss des Jahres einen besinnlichen Adventsgottesdienst in der kath. Kirche Maria Himmelfahrt in Jona.
Anschliessend wurde, in der Villa Aurum zum gediegenen Abendessen, das zu Ende gehende Jahr von den Mitgliedern der VCU Linth, Revue passiert.
Viele sehr gelungene Anlässe konnten die Mitglieder der VCU Linth nutzen, um Kontakte zu pflegen oder zu knüpfen, sowie den Horizont zu erweitern.
Herzlichen Dank unserem Präsidenten Rainer Bätschmann für die professionelle Führung und Organisation unserer Vereinigung.
CB

Betriebsbesichtigung W. Rüegg AG in Kaltbrunn

Im November durften die Mitglieder der VCU Linth miterleben, wie bei der Firma Rüegg „Werte mit Holz“ entstehen. Das seit 110 Jahren bestehende Unternehmen entwickelt, plant und produziert in Kaltbrunn Wohnbauten in Elementbauweise sowie Innenausbauten wie Küchen, Badezimmer, Schränke und Türen. Um diese Produkte möglichst effizient und mit hoher Qualität herzustellen, wird am Anfang mit Hilfe des CAD ein dreidimensionales Modell virtuell aufgebaut. Kunden können so die Bauteile vor der Produktion schon räumlich betrachten und Daten können vom CAD System direkt auf die CNC Holzverarbeitungsmaschine geschickt werden, ohne das Ausdrucken von Plänen und die weitere Eingabe von Vermassungen. Das Resultat sind hochwertige Möbel und Bauten welche auf der Baustelle innert kurzer Zeit montiert werden können.
Durch die schönen Möbel in der Ausstellung der Rüegg AG inspiriert, machte sich das eine oder andere VCU Mitglied beim gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Speer Gedanken über einen möglichen Bad- oder Küchenumbau.

Vielen Dank den Herren Marcel Rüegg, Daniel Wütschert und Thomas Gübeli für die sehr interessante Führung durch den Betrieb und die Präsentation.

www.ruegg-holzbau.ch

Erzähltheater vom 22. Oktober 2015 mit Gian Rupf

Er sei ein Mehrheits- und kein Minderheitsbündner antwortet Gian Rupf auf die Ihm vielfach gestellte Frage, ob er nicht Rätoramonisch spreche. Der in Landquart aufgewachsene und mit dem SAC Kulturpreis ausgezeichnete Schauspieler und Sprecher muss jedoch auch nicht die vierte Landessprache beherrschen um die Zuhörer in seinen Bann ziehen zu können.
Mit sinnlichen und besinnlichen Geschichten des italienischen Autors und Nobelpreisträger Dario Fo begeisterte Rupf die Mitglieder des VCU im Oktober. Es handelt sich um wundervolle Interpretationen historischer Überlieferungen von biblischen, aber auch obszönen Erzählungen, in der hinreissenden Tradition des italienischen Erzähltheaters. Gian Rupf sprach, spielte und hauchte allen Figuren Leben ein, in einer Art und Weise welche man selten erlebt.
Für alle jene dies verpassten, mehr von Rupf gibt’s am 6. November 19:30 Uhr in Lachen und am 7. November um 20:00 Uhr in Näfels.

Infos unter http://www.crea-listo.com/Programm.38.0.html
und
http://www.kultur2012.ch/Kultur2012/Cechov.html

VCU Herbstausflug nach Lech

Vom 11. September bis 13. September 2015 verbrachten 15 Mitgliederinnen und Mitglieder der VCU Regionalgruppe Linth zusammen mit ihren Partnern drei erlebnisreiche Herbsttage in Lech. Reto und Elisabeth Battaglia organisierten eine tolle Mitgliederreise.

Am Freitagnachmittag führte uns ein gemütlicher Spaziergang dem Lech entlang zum Ausflugsrestaurant Älpele. Nach einem Zvieri ging es mit dem Bus zurück nach Lech. Beim gemeinsamen Abendessen wurden Freundschaften vertieft.

Am Samstag fuhren wir mit der Seilbahn auf den Rüfikopf. Die Aussicht und das Wetter waren sehr eindrucksvoll. Gemeinsam wanderten wir im "Rentnertempo" nach Lech zurück. Am Samstagabend folgte der kulinarische Höhepunkt der Reise. Die Gastfamilie Bischof überraschte uns mit einem unglaublich exquisiten 7 Gänger. Vor jedem Gang erklärte uns Meisterkoch Wilhelm Bischof einen dazu passenden österreichischen Wein.

Nach einer eher kürzeren Nachtruhe wanderten wir am Sonntag von Oberlech über Gaisbühelalpe, Auenfeld zum Körbersee. Nach einer Mittagsrast spazierten wir weiter zum Hochtannbergpass und fuhren mit dem Bus zurück nach Lech.

Daheimgebliebene haben ein ungewöhnliches Gemeinschaftserlebnis verpasst!

Herzlichen Dank an Reto und Elisabeth für die perfekte Organisation!

Vortrag Patrick Sieber über Rega

1. Traumhafter Apéro hoch über dem Zürichsee
2. Feines gemeinsames Nachtessen
3. Spannender Vortrag über Rega

Das ist die Kurzzusammenfassung dieses eindrücklichen Erlebnisses im Kreise der VCU Familie vom 20. August 2015.

49 Personen trafen sich im Aussichtsrestaurant Luegeten hoch über dem Zürichsee. Der von Peter Menzl offerierte Apéro fand bei schönstem Wetter und traumhafter Aussicht auf der Terrasse statt. Anschliessend genossen wir die gute Küche der Luegeten und führten interessante Gespräche.

Patrick Sieber, Leiter Partnerausbildung der Rega, brachte den interessierten Zuhörern diese einmalige Organisation näher. Reich bebildert und mit interessanten Geschichten fesselte Patrick Sieber die grosse Zuhörerschar. Einstimmig war die grosse Begeisterung. Der Abend im Kreise des VCU hat sich einmal mehr gelohnt.

Vortrag Gertrud Steiner über Buthan

Am 11. Juni 2015 trafen sich 42 Mitglieder und Gäste des VCU Linth im Restaurant Krone in Uznach. Nach einem grosszügigen Apéro gestiftet von Conny Heggli und Markus Blatter durften wir uns von der feinen Küche der Familie Strässle verwöhnen lassen.

Anschliessend begeisterte Gertrud Steiner mit einem lebhaften Vortrag über das wenig bekannte Königreich Butan. Gertrud ist eine ausgewiesene Reisefachfrau. Dies bewies sie nach einem tollen Vortrag über die Mongolei auch an dem diesjährigen VCU Anlass. Zu jedem Bild wusste sie eine kleine Geschichte oder interessante Zahlen und Fakten. Butan ist eine Reise wert! Herzlichen Dank Gertrud.

Vortrag Georg Portmann CSS "Kostenexplosion im Gesundheitswesen"

Hoch über Rapperswil-Jona im Restaurant Frohberg referierte am 21. Mai der Vorsitzende der Geschäftsleitung der CSS Versicherung, Herr Georg Portmann über die Kostenentwicklung im schweizerischen Gesundheitswesen.

Wie allgemein bekannt steigen jährlich die Krankenkassenprämien infolge Mehrkosten im Gesundheitswesen. Die Prämien der OKP (Obligatorische Krankenpflegeversicherung) steigen im Jahr um 4.5%. Bei jährlichen Kosten von 24 Mia sind dies 3 Millionen täglich!
Gründe für die markante Kostensteigerung sieht Portmann einerseits in der gesellschaftlichen Entwicklung und dem medizinisch-technologischem Fortschritt, andererseits in Fehlanreizen im Krankenversicherungssystem. Die demografische Entwicklung, bei welcher der Anteil älter werdender Menschen zunimmt, habe zur Folge, dass diese länger und intensiver medizinisch behandelt werden. Höhere Ansprüche an ein gesundes Leben mit immer weniger Bewegung sei eine weitere Ursache. Mit Fehlanreizen von Seiten Leistungserbringer meint Portmann die hohe Spital- und Ärztedichte vor allem in Ballungszentren, mangelnde Transparenz bei Preis, Leistung und Qualität sowie der kaum vorhandenen Anreiz kostengünstige Behandlungen anzubieten. Zudem werde durch den schweizerischen Föderalismus bei der Spitalplanung zu wenig Synergien insbesondere bei der hochspezialisierten Medizin genutzt. „Wir leisten uns eines der teuersten Gesundheitswesen der Welt“. Erhalten wir dafür auch den entsprechenden Gegenwert?

Der Weg zu einem guten Gesundheitssystem sieht Portmann in der Eigenverantwortung der Bürger sowie in der Weiterentwicklung eines effizienten, regulierten Wettbewerbs.
Vielen Dank an den Referenten für die interessanten Ausführungen.
CB

Vortrag Georg Portmann

Mitgliederversammlung vom 19.3.2015 mit Vortrag Thomas Mayer über Dampflocki

Nach einem von Paul und Fausta Fäh offerierten reichhaltigen Apéro wurde die ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt.
Nach einem feinen Nachtessen begeisterte Dr. Thomas Mayer, Präsident des Dampf-Locki-Clubs Herisau mit seinen Ausführungen über die spannende Entstehungsgeschichte der Bodensee - Toggenburg Bahn, der Vergangenheit der Dampflocki E/b 3/5 BT 9 und einer Anleitung, wie man eine solche Maschine fährt. Der Vortrag war reich bebildert, mit Videos unterlegt und lebhaft vorgetragen. Die vielen Fragen nach dem Vortrag zeugten von einem grossen Interesse der Zuhörer.

Jahresrückblick des Präsidenten

Hoch-Ybrig - Das innovative Naherholungsgebiet! Vortrag von Wendelin Keller, CEO

Wendelin Keller, Inhaber und Verwaltungspräsident der Hoch-Ybrig AG, erzählt den Mitgliedern der VCU Linth am Donnerstag 19.Februar im Landgasthof Mühlebach in Altendorf, wie er und seine Partner aus dem unrentablen Skigebiet eine Erfolgsgeschichte machte. Am Anfang, vor 20 Jahren, stand der von der Stadt Zürich Ende der 70er Jahre erbaute Betrieb nach ein paar schlecht gelaufenen Wintern vor dem Aus. Wendelin Keller, Sepp Marty und sein Vater, alle keine Erfahrung in der Tourismusbranche, glaubten von Anfang an den Erfolg des Skigebiets und kauften die Aktien. Dass das 3er Gespann ohne Erfahrung mit Skigebieten erfolgreich sein könnte, glaubte sonst aber niemand. Mit rigorosem Sparkurs auf Fit getrimmt, Kundenorientierung, Ehrgeiz und guten Ideen schafften die drei die Wende. Heute ist das Ski- und Wandergebiet Hoch-Ybrig eines der Bestlaufenden in der Branche. Die bis zu 7‘000 Besucher pro Tag, welche 50 km bestens präparierter Piste und 11 bedienten Restaurants/Bars vorfinden sind mehrheitlich Tagestouristen, welche aus der Agglomeration Zürich kommen.
CB

NEAT Vortrag Werner Marti, CEO AlpTransit Gotthard AG

Im Januar fanden sich im Restaurant Krone in Benken die Mitglieder der VCU Linth ein, um von Werner Marti, Verwaltungsratspräsident der AlpTransit Gotthard AG, über den Stand der Arbeiten am Gotthardbasistunnel informiert zu werden. Werner Marti, ehemaliger Nationalrat und Preisüberwacher, ist neben seinem Engagement bei der Alptransit Gotthard AG, Verwaltungsratspräsident der Billag.

Der längste Tunnel der Welt wird gebaut, um die aktuelle alpenüberquerende, lange und kurvenreiche Bahnstrecke durch eine Flachbahn, der Neuen Alpen Transversale, zu ersetzen. Mehr Güter und Personen können mit weniger Aufwand und Energie in wesentlich kürzerer Zeit durch die Alpen befördert werden. Die Erwartungen an die neue Flachbahn sind dementsprechend hoch. Gemäss Verlagerungsziel müssten die Ladungen von 650‘000 Lastwagen pro Jahr zusätzlich mit der Bahn zu transportieren sein. Dies ist die Hälfte der 1‘300‘000 Lastwagen, welche aktuell die Alpen passieren. Zusätzlich wird der Personenverkehr von der Nord- in die Südschweiz dank der Reduktion der Fahrzeit um eine Stunde ab 2019 markant zunehmen.

Die AlpTransit Gotthard AG, die mit schlanker Organisation den Realisierungsauftrag direkt vom Bund hat, arbeitet dank kurzen Entscheidungswegen eng mit der SBB zusammen, welche den Tunnel nach Inbetriebnahme betreiben wird. Verantwortlich für die technische Erfüllung, die Termine und die Kosten ist die AlpTransit AG. Dank dem FinöV-Fonds mit insgesamt CHF 30 Mia, welche zu 64% von der Lastwagenverkehrssteuer (LSVA), 23% von der Mineralölsteuer und 13% von der Mehrwertsteuer gespiesen wird, ist eine Realisierung der NEAT überhaupt möglich. Die Achse Gotthard der NEAT darf gemäss Parlamentsbeschluss vom 16.09.2008 CHF 13.157 Mia kosten. Gemäss Marti werden die Kosten eingehalten, was bei einem solchen Grossprojekt mit Risikopotential sicher nicht selbstverständlich ist. Die Probleme beim Durchbohren der schwierigen geologischen Verhältnisse in Störzonen zwischen den Gesteinsschichten wie z.B. der Piora-Mulde zeigten sich jedoch weit weniger problematisch als angenommen, was sich positiv auf die Kosten auswirkte.
1993 wurde das Vorprojekt gestartet mit der Annahme, dass die Inbetriebnahme im 2008 erfolgen kann. Tatsächlich wird die Inbetriebnahme im 2017 stattfinden. In einer solch langen Realisierungsphase von 24 Jahren ist es nötig, das Projekt immer wieder dem Stand der Technik sowie den aktuellen Sicherheitsstandards anzupassen, damit bei Eröffnung ein moderner Tunnel in Betrieb genommen werden kann.

Im letzten Oktober wurde im Gotthard-Basistunnel die letzte Schwelle eingebaut. Die Portale sind fertiggestellt und die riesigen Installations- und Aufbereitungsplätze für Baumaterial und Baustoffe sind weitgehend bereits aufgehoben, renaturiert und für andere Nutzung freigegeben. Zurzeit wird im Tunnel die Bahntechnik installiert, so dass am 02. Juni 2016 der Gotthard-Basistunnel mit einer Feier eröffnet werden kann. Der Ceneri-Basisitunnel wird voraussichtlich im Dezember 2019 eröffnet.
Cornel Blöchlinger

Vortrag Werner Marti

VCU Weihnachtsanlass vom 11. Dezember 2014 in Einsiedeln

Zum Auftakt des Adventsanlasses trafen sich die VCU Linth zum Vesper (Abendgebet) in der Klosterkirche Einsiedeln. Im Anschluss zur Vesper zog die Benediktinergemeinschaft in Prozession zur Gnadenkapelle und sang dort ein mehrstimmiges, berühmt gewordenes Salve Regina. Das Salve Regina, eine Gebet an die Gottesmutter Maria, zählt zu den vier Marianischen Schlussantiphonen, welche seit dem 13. Jahrhundert am Ende des Stundengebetes (Komplet oder Vesper) gesungen werden.

An der anschliessenden Führung durch die Klosterkirche brachte uns Dekan P.Cyrill Bürgi in Berührung mit der über 1000-jährigen Geschichte, der gelebten Spiritualität sowie der lebendigen Kultur des Klosters. Als wichtiges Standbein erwähnt Pater Cyrill auch die Stiftsschule. Diese ist ein privates Gymnasium welche die Bildung nicht nur als Wissensvermittlung und Matura sieht, sondern Werte als lebensprägend ansieht. Die Stiftsschule bringe diese ein, in einer offenen und toleranten Atmosphäre. Zirka 25 Mädchen und Jungen zwischen 12 und 19 Jahren leben im Internat der Stiftschule. Neben dem klassischen Wocheninternat von Sonntagabend bis Freitag bietet das Internat neu eine individuelle Auswahl an Übernachtungen zwischen 2-4 Tagen pro Woche.

Als Abschluss des Jahres stand ein feines und gemütliches Abendessen im Restaurant Linde auf dem Programm.
Cornel Blöchlinger

Besichtigung Confiseur Läderach AG / Stadtführung Glarus 13. November 2014

Bereits um 14:00 Uhr trafen sich ca. 30 Mitglieder und Gäste des VCU Linth vor dem Produktionsgebäude der Confiseur Läderach AG in Ennenda. In Schutzmänteln, Kopfhaar- und Bartnetze lebensmitteltauglich eingepackt wurden die Teilnehmer von zwei ausgewiesenen Fachleuten durch die Produktion geführt. Aus der in Bilten hergestellten Couverture werden in Ennenda Frischschoggi, feine Pralinés, Truffes und andere Schokoladenspezialitäten mit hohen Anteil Handarbeit gefertigt. Zusätzlich produziert Läderach in Ennenda auch hochwertige Patisserie. Die Qualität sowie die Frische der weltweit vertriebenen Produkte sind die zentralen Erfolgsfaktoren von Läderach. Die Teilnehmer konnten sich an verschiedenen Verarbeitungsstellen gleich selbst vom Geschmack der Leckereien überzeugen.
Nach einem kurzen Transfer nach Glarus brachte uns Sylvia Fontana mit Hilfe von Oskar Pekarek die Geschichte der Stadtkirche und derer Rennovationen näher. Bei der letzten Rennovation welche von 1995 bis 1999 stattfand, waren Sie selber beteiligt. Mit wenigen Ausnahmen wurde der erste Bauzustand der ehemals von Katholiken und Reformierten genutzten Kirche wieder hergestellt. Mit einer interessanten Führung durch das bereits eingedunkelte Glarus zeigte uns Josef Schwitter das Städtchen von seiner aussergewöhnlichen Seite. Als würdiger Abschluss wurde das Nachtessen im traditionellen Glarnerhof serviert.
Zum Anlass durften wir auch VCU Zentralpräsident Michael Nägeli begrüssen. Vielen Dank für deinen Besuch bei der Regionalgruppe Linth.
Cornel Blöchlinger

Zeitungsbericht ZSZ vom 3. 11. 2014

Lesenswertes Interview mit unserem VCU Mitglied Martin Halef

ZSZ

Zeitungsbericht Marchanzeiger vom 8.10.14

1. Interview mit Martin Halef im Marchanzeiger

Höfner

Podiumsdiskussion HSR vom 23.10.14

Gebäude für die Energiewende - was ist zu tun?

Nach einem feinen Nachtessen im Restaurant Dieci lud der VCU Linth zusammen mit dem Energieforum Linth am 23.Oktober in die Räumlichkeiten der Hochschule für Technik HSR in Rapperswil zur Podiumsdiskussion ein. Zum Thema „Gebäude für die Energiewende - was ist zu tun?“ hörten rund 50 interessierte Besucher den Ausführungen der kompetenten Referenten zu. Diese beleuchteten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Nach der Begrüssung von VCU Linth Präsident Rainer Bätschmann, wurden die Referenten jeweils von Barbara Keller-Inhelder, Vizepräsidentin Energieforum Linth, welche die nachfolgende Diskussion leitete, kurz vorgestellt.

Zum Thema „Energiewende, was bedeutet dies“ erwähnt Dr. Michel Haller, Projektleiter Forschung am Institut für Solartechnik an der HSR, in seiner Einleitung die Problematik des weltweiten CO2 Ausstosses aus fossilen Energieträgern und deren Folgen für die Umwelt. Weiter erklärt er die Energiestrategie 2050 des Bundesrates. Dieser will mit Massnahmen wie Ausstieg aus der Atomenergie, Verstärkung der Energieeffizienz, Ausbau Erneuerbaren Energien, Deckung von Lücken durch fossile Stromproduktion oder Importe, Ausbau der Stromnetze, Energieforschung sowie der Internationalen Zusammenarbeit die Energiezukunft meistern. Zurzeit verbrauche die Schweiz noch 80% nicht erneuerbare und nur 20% erneuerbare Energien. Herr Haller zeigte auf, dass die Sonne als Lieferant von erneuerbarer Energie neben Wind, Meer, Biomasse, Wasser und Geothermie das weitaus grösste Potential besitze. Um die Ziele zu erreichen sieht die Energiestrategie des Bundes vor, dass nach der ersten heutigen Phase der Förderung der erneuerbaren Energien ab 2021 eine zweite Phase der Lenkung d.h. Besteuerung von nicht erneuerbaren Energien einzuleiten sei. Zum Schluss des Referats fordert Herr Haller alle auf, mehr als nur das Notwendigste zu tun um die Ziele erreichen zu können.

Anschliessend zeigte Thomas Ammann, Ressortleiter Energie- und Bautechnik des HEV auf, welchen Anteil der Gebäudebereich leistet. Für die Heizung und das Warmwasser in Wohngebäuden werde vom gesamten Energiekuchen 27% benötigt, welcher im hohen Masse durch die 1.46 Mio nicht optimal gedämmte Gebäude Jahrgang 1880 bis 2000 zustande kommt. Das Energiesparen im Gebäudebereich habe sich nach und nach entwickelt. In den 70er Jahren im Zeichen der Erdölkrise waren es Massnahmen wie der Einsatz von Gummidichtungen bei Fenstern und Türen sowie von Stromkonzernen subventionierte Elektrowiderstandsheizungen. In den 90er Jahren war das optimierte Dämmen und die damit verbundene Einführung der Energielabel ein grosses Thema. Heute sind neben optimal gedämmten Gebäuden, welche den Energieverbrauch senken, auch die Erzeugung der Wärme aus möglichst hohem Anteil erneuerbaren Energiequellen wichtig. Dabei sei jedoch die Art und Menge der Energie, die ein Wohngebäude benötigt, nur eine Anforderung von vielen welche dieses möglichst optimal erfüllen muss. Andere Ansprüche sind bei einer Erneuerung von bestehenden Gebäuden ebenfalls abzudecken: Gesundes Wohnen, Raumbedarf, mögliche finanzielle Mittel, Verkaufswert, Verschuldung, Wohnen während einer Sanierung, Einsatz erneuerbarer Energien, Wasserverbrauch, Restnutzungsdauer, Zustand, Umweltschutz, Sicherheit, Bauvorschriften und eventuelle Fördergelder.
Der Standard für nachhaltiges Bauen Schweiz fasst solche Ansprüche in drei Gruppen zusammen: Gesellschaftliche Ziele, Wirtschaftliche Ziele und Umwelt Ziele. Konkrete Beispiele zeigen jedoch, dass auch nur einzelne umgesetzte Massnahmen sehr positive Effekte auf Gebäude haben.

Marc Bätschmann, Geschäftsführer Allianz 2SOL unterstreicht die Bedeutung der direkten Sonnenenergienutzung und stellt das 2SOL System vor. Dies nutzt die Wärmespeicherfähigkeit des Untergrundes, welche mit Hilfe einer Wärmepumpe mit einer Erdsonde betrieben, und der Sonnenenergie optimiert wird. Im Winter wird Wärme aus dem Erdreich entzogen und mit Hilfe der Wärmepumpe ins Gebäude gebracht. Im Sommer wird die überschüssige Wärme im Gebäude mit Hilfe der Wärmepumpe ins Erdreich gepumpt. Der Untergrund funktioniert als Wärmespeicher. Im Unterschied zu konventionellen Wärmepumpensystemen wird das 2SOL System durch die Sonne optimiert, indem das Erdreich zusätzlich mit Wärme versorgt wird, welche die Wärmepumpe im Winter effizienter macht. Zusätzlich wird mit der Sonnenenergie Strom produziert, womit ein Gebäude zum Nullenergiehaus mutiert. Verschiedene Objekte wurden mit dem 2SOL System schon ausgerüstet.
Architekt Niklaus Haller, Professur Institut für Gebäudetechnik, ETH Zürich, zeigte Möglichkeiten und Projekte auf, bei welchen bestehende Gebäude mit dem 2SOL System ausgerüstet wurden. So konnte ein altes ETH Gebäude, bei dem die Gebäudehülle und somit auch die Isolation nicht ideal gelöst sind, trotzdem dank idealer Energiegewinnung optimiert werden. Bei einem Objekt in Fribourg wurden grosse Flächen Sonnenkollektoren auf den Dächern als Optimierung des Systems genutzt. Ein weiteres bestehendes MFH in der Stadt Zürich könnte mit einem veränderten Dach auf das innovative System umgerüstet werden und würde so energieneutral. Leider verhindert das Baurecht den Umbau des Daches.

An der nachfolgenden Podiumsdiskussion konnten die Besucher den Referenten Fragen zum Thema stellen. Diese kamen dann auch prompt. Der vom Bundesrat verordnete zu frühe Ausstieg aus der Atomenergie wurde kritisiert, da Stromlöcher mit CO2 belastendem Strom aus Braunkohle oder Erdgas aus dem Ausland gestopft werden sollen. Ebenfalls die ungelösten Probleme bei der Verteilung des Stromes aus den vielen kleinen Photovoltaikanlagen auf Hausdächern. Auch bei Bohrungen für Erdwärmesonden ab einer gewissen Tiefe warfen Fragen auf, da die Technik noch nicht richtig beherrscht wird.

Die Referate sowie die nachfolgende Diskussion waren sehr angeregt und aufschlussreich. Die Besucher interessieren sich sehr für das Thema. Vielen Dank allen Referenten und Teilnehmenden sowie unserem Präsidenten Rainer Bätschmann für das Organisieren des nicht alltäglichen Anlasses.
Cornel Blöchlinger

JMS - Besichtigung Kiesgrube und -werk mit anschl. Rundfahrt auf dem Zürichsee

Der Höhepunkt des Sommers 2014!
52 Teilnehmende dürften diese Veranstaltung nie mehr vergessen. Mit einem Car wurden die Gäste in eine JMS Kiesgrube nach Gommiswald geführt. Vor Ort wurden wir von Ueli Jud ausführlich über die eindrückliche JMS Geschichte, das Abbaukonzept und das Zusammenwirken von Wirtschaft und Natur informiert. Via renaturierte ehemalige Abbaugebiete ging es weiter zum Kies- und Betonwerk Grynau. Dort folgte eine spannende Führung durch Kadermitglied Dürst. Nach einem Apéro durften wir uns auf einem JMS Schiff auf dem Zürichsee verwöhnen lassen. JMS übernahm sämtliche Kosten dieses Anlasses. Die aufgerundete Kostenbeteiligung der Teilnehmenden in der Höhe von Fr. 2440 wurde dem Vorstandsmitglied Roman Kuhn der Stiftung "Offene Hand" in bar übergeben.
Ein eindrückliches Erlebnis im Kreise der VCU Familie.
Herzlichen Dank an Ueli und Marta Jud für die Grosszügigkeit!
Rainer Bätschmann

Referat Globale Entwicklung und Finanzmärkte

Am schwülwarmen Sommerabend des 12.Juni trafen sich eine schöne Gruppe der VCU Linth im Restaurant Krone in Uznach. Nach dem erfrischenden Apéro führte uns Herr Dr. Hubert Niggli, Abteilungsleiter Finanzen der SUVA, in die Globale Welt des Geldes ein. Verantwortlich für den nachhaltigen und trotzdem auf möglichst hohen Ertrag basierenden Einsatz des SUVA-Kapitals, zeigte Herr Dr. Niggli interessante Unterschiede zwischen den internationalen Wirtschaftsregionen auf. Dabei habe neben dem verfügbaren Kapital auch die vorhandene Quantität an Arbeitskräften und Rohstoffen einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Nationen.
Vielen Dank an den Referent für die fundierten Ausführungen.

Besichtigung Verwo Reichenburg vom 15.5.14

Eine kleine Gruppe von VCU Mitgliedern nahm sich an einem Nachmittag Zeit, die Blechbearbeitungsfirma Verwo zu besichtigen. Diese Prioritätenbildung hat sich gelohnt. Inhaber und Geschäftsführer Bruno Vogelsang persönlich führte kompetent mit ausgeprägtem Detailwissen durch den Betrieb. Eindrücklich, was im ehemaligen Gebäude der Hakle entstanden ist. In der Verwo werden beispielsweise 20'000 gelbe Briefkästen der Post hergestellt. Mit einem gewaltigen Druck von 3'500 bar können per Wasserstrahl bis 100 mm dicke Werkstoffe zugeschnitten werden. Für den eigenen Nachwuchs ist mit einer modernen und hellen Lernwerkstatt und professionellen Instruktoren gesorgt. Zu Beginn der Übernahme der Verwo wurde lediglich ein Lernender beschäftigt. Heute werden 13 junge Berufsleute ausgebildet. Ein weiterer Ausbau ist geplant. Die gesamte Region Linth kann stolz sein, was Bruno Vogelsang mit seinem Team erreicht hat!

Mitgliederversammlung VCU Schweiz vom 3. Mai 2014 in Zürich

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde unser Mitglied Dr. Reto Battaglia nach sechs erfolgreichen Jahren als CH Präsident verabschiedet und seine wertvollen Dienste verdankt. Als Nachfolger gewählt wurde Michael Nägeli, RG Ostschweiz.
Anschliessend durften die Teilnehmenden des VCU und des UNIAPAC Kongresses einen abwechslungsreichen, höchst interessanten Weiterbildungstag geniessen. Diese Horizonterweiterung hat sich in jeder Hinsicht bestens gelohnt.

Veranstaltung vom 24. April 2014 in Tuggen: Martin Horat - Prophet oder Scharlatan?

31 Personen besuchten die unterhaltsame Veranstaltung im Gasthof Löwen in Tuggen. In seinem urchigen Muotathaler Dialekt brachte Martin Horat seinen aufmerksamen Zuhörern die langjährige Geschichte der Wetterschmöcker näher. Eingestreute lustige Erlebnisse oder Witze brachten die Besucher zum Schmunzeln (siehe Fotos). Es war ein lohnenswerter Abend.