Vereinigung
Christlicher Unternehmer
der Schweiz
Respekt - Fairness - Verantwortung

Berichte

VCU Ostschweiz bei KuK Electronic AG Appenzell

Vorstandsmitglied Jakob Koster liess seine Beziehungen spielen. Spätnachmittags am Mittwoch, 20. Juni 2018, fand sich eine grössere Gruppe von Mitgliedern und Begleitpersonen in Appenzell an der Industriestrasse ein, wohin die KuK Electronic AG zur Betriebsbesichtigung eingeladen hatte. Die KuK zählt zu den führenden Herstellern von Elektronik und von Spulen für Elektro-Anwendungen weltweit. Gegründet erst 1990, damals mit dem Schwerpunkt auf Elektronik-Entwicklung, wurde der Anteil der Herstellung spezialisierter, auch Mini- und Mikro-Spulen immer bedeutender. Auch in diesen Bereich, der der Geheimhaltung unterliegt, wurde Einblick gewährt. Heute beschäftigt KuK 450 Mitarbeitende an drei Standorten in der Schweiz (Appenzell), der Slowakei und China. Jährlich werden über 200 Millionen Spulen mit weit über eine Million Prints bestückt, entwickelt und rund 250'000 Module für ihre Kunden weltweit montiert. Die Teilnehmer erhielten einen Eindruck, dass und wie auch in der Schweiz weiterhin Produktion auf höchstem technologischen Niveau möglich ist.

Nach einem von KuK bereitgestellten Apéro verschoben sich die Besucher ins Hotel Kaubad ob Appenzell, wo bei milder Temperatur das Nachtessen genossen wurde. Den Organisatoren des sehr informativen Anlasses gebührt Dank.

Adventsanlass 04.12.2017

in feierlicher Weihnachtsanlass ist in der Ostschweizer Sektzion der VCU Schweiz eine seit langem gepflegte Tradition. Also traf sich am Montag, 4. Dezember 2017 eine sehr erfreuliche Anzahl von Mitgliedern mit Partnerinnen und Partnern vor der Kathedrale St. Gallen. Der kulturelle Teil bestand in einer kunsthistorischen Führung durch den barocken Dom. Bei dieser wurde wurde vor allem der „Klosterschatz“, die Sammlung von Gottesdienstutensilien, Kelchen, Monstranzen, Chorkleidern, Paramenten und weiteren Beständen – meist aus dem 1805 aufgehobenen Benediktinerkloster – besichtigt und gebührend bewundert. Es folgte ein Gang durch die baulichen Innereien, insbesondere den imposanten Dachstuhl der Kathedrale als Beleg für die schon in der Barockzeit hochstehende Baukunst des Zimmermannsgewerbes.
Anschliessend wohnten wir im Chor der Kirche während einerf Stunde dem hochstehenden Chor- und Orgel-Konzert des Cors und desa Organisten der Kathedrale bei. Die meisten Teilnehmer fanden sich in der Folge zum Essen und gediegenen Zusammensein im „Geschmackslokal“ an der Brühlgasse ein, einem unter früherem Namen schon sehr gepflegten Lokal mit einem neuartigen Konzept mit diversen Eintopfgerichten.

VCU Ostschweiz - Adventsanlass

Firmenbesichtigung Gremolith AG & Mitgliederversammlung 2018

Die ordentliche Jahresversammlung wurde, wie üblich, mit einem informativen Teil eingeleitet. Wir wurden von unserem Mitglied Leonhard Grämiger zur Besichtigung der Gremolith AG in Bazenheid willkommen geheissen. Gremolith war in den Dreissigerjahren und bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts insbesondere als „Knopffabrik“ bekannt. Es wurde aufgezeigt, aus welchen Materialien die Knöpfe für Kleider seinerzeit hergestellt wurden, in der Mangelwirtschaft der Kriegszeit gar aus Lebensmittelderivaten wie Kasein, In der Folgezeit war diese Produktion nicht mehr gefragt und musste vollständig umgestellt werden. Die Gremolith produziert heute für Anwender und Weiterverarbeiter haupsächlich Polyester-, Giess- und Phenolharze und berät die Abnehmer. - Bestern Dank an Leonhard Grämiger für den gewährten, interessanten Einblick!

Die eigentliche Mitgliederversammlung fand anschliessend ebenfalls in Bazenheid, im Restaurant Landhaus, das seine Pforten für diesen Abend trotz Ruhetags eigens öffnete, statt. Der von der Präsidentin, Sabrina Sauder, präsentierte Jahresbericht wurde aerkennend zur Kenntis genommen. Der neue Präsident der VCU Schweiz, Rainer Bätschmann, zeigte das Ergebnis der durchgeführten Mitgliederumfrage - auch detailliert für die VCU Ostschweiz - auf. Ueber den Inhalt der Anlässe im Jahresprogramm sind die Meinungen zwar nicht einheitlich, jedoch wünscht eine deutliche Mehrheit der Mitglieder eher Betriebsbesichtigungen, gelegentlich (Fach-)Referate, unbd nicht vornehmlich rein kulturell-gesellschaftliche Anlässe. Nach wie vor besteht die Notwendigkeit, neue, vor allem auch jüngere Mitglieder zu gewinnen. Einige Sektionen sind diesbezüglich in letzter Zeit sehr erfolgreich; deren Beispiel darf gefolgt werden. Die Jahresrechnung wurde auf Grund des Revisorenberichts genehmigt, ferner das Jahresprogramm und das Budget 2018 anerkennend zur Kenntnis genommen. Die Mitglieder des Vorstands und der Revisor wurden in ihren Funktionen bestätigt. Die Zuwahl eines oder zweier weiterer Vorstandsmitglieder wird weiterhin angestrebt. - Der Abend schloss bei gediegenem Nachtessen und gemütliochem Zusammensein.

Besuch in einem innovativen KMU-Betrieb

Güttingen: Nägeli Swiss – Besuch in einem innovativen KMU-Betrieb

tri. Die Vereinigung Christlicher Unternehmer VCU, Sektion Ostschweiz, war kürzlich bei einem Mitglied zu Besuch, bei der Nägeli Swiss AG. Für die Besucherinnen und Besucher gab es ein Programm, so bunt wie der Herbst. Das zeigt nur schon die Produktpalette der Firma Nägeli, welche von anspruchsvollen Stanzteilen über Baumscheren bis hin zum innovativen Bike geht. Zum Besuchsprogramm gehörte auch Mario Slongo, Radiohörern besser bekannt als Wetterfrosch. Er stellt sein neues Buch vor.

Qualitativ wachsen
Thomas Nägeli stellte den BesucherInnen den Betrieb vor. Anhand von zwei Werkstücken zeigte er auf, in welchen Sparten die Firma tätig ist. Da ist zum einen das filigrane Teil für eine Taucheruhr, sehr präzise gestanzt und gebogen. Als Gegensatz sieht der Roboterarm, produziert im Faserverband, geradezu gross aus. Dank seinem geringen Gewicht und hoher Steifigkeit konnte mit diesem Teil in einer Verpackungsmaschine eine nicht erwartete Leistungssteigerung erzielt werden. Hinter allen Produkten steht die Firmenphilosophie vom qualitativen Wachstum, wie Thomas Nägeli glaubhaft darlegte. Als Bestätigung verwies er auf den Design-Oscar. Dieser wurde der Firma, zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, im Jahre 2006 für die Entwicklung des Roboterarms überreicht.

Hohe Qualitätsansprüche auch bei Eigenprodukten
Als Technologieführer entwickelt die Firma zusammen mit dem Kunden individuelle Lösungen aus Metall und im Faserverbund. Daneben entwickelt und fertigt sie auch eigene Produkte. Da ist zum einen das Bike. Dessen Herzstück sind der steife Rahmen und die Verbindungsstreben zum Hinterrad, welche als Federstäbe ausgebildet sind. Das Modell für den Biker nennt sich Nü. Das Recovery Bike ist, ganz dem heutigen Trend entsprechend, als Elektrofahrzeug mit Energierückgewinnung gebaut. Bekannt sind auch die Baumscheren, deren Schnittgeometrie auf möglichst geringen Krafteinsatz ausgerichtet ist.

Fachleuten über die Schulter geschaut
Auf einem informativen Betriebsrundgang machten die BesucherInnen mit verschiedensten Produkten Bekanntschaft. Auf einem Ungetüm von Maschine wurden Teile für eine Stickmaschine gestanzt. Weniger laut war es bei der Montage der Baumschere. Dass eine Trompete nicht zwingend ganz aus Metall sein muss, wurde einem in der Abteilung Faserverbund gezeigt. Hier wurden gerade Schalltrichter aus diesem leichten Material hergestellt. Der spannende und sehr informative Rundgang bestätigte was Thomas Nägeli einleitend gesagt hatte, in diesem Betrieb ist sehr viel Knowhow und Engagement vorhanden.

Geht dem Wind die Luft nie aus?
Beim Apéritiv stellte Mario Slongo sein neues Buch vor. Unter dem Titel «Geht dem Wind die Luft nie aus?» hat er viele seiner spannenden Erklärungen über das Wetter zusammengefasst. Er schreibt über Sonne und Luft, über Windrichtungen und Wolken und vieles mehr. Aber auch ganz profane Dinge wie der Regenschirm kommen in seinem Buch vor. Slongo gab gleich noch eine Kostprobe wie man das Phänomen Wetter erklären kann. Anhand einer Tasse Kaffee und der Tatsache, dass heisses Wasser aufsteigt und beim Erkalten wieder absinkt, erklärte er das Geschehen an der Wetterfront.

Mit einem Abendessen in geselliger Runde klang der bunte Herbstabend aus. Bestimmt sind die TeilnehmerInnen um viele Eindrücke reicher nach Hause gefahren.